Eine besonders brutale Asyl-Bande konnte von der Polizei in Linz nun ausgeforscht werden. „Kunden“, die bei den Asylwerbern Drogen kauften, wurden von einer Komplizin systematisch mit dem Tod bedroht!

Zwei pakistanische und ein afghanischer Asylwerber, allesamt angeblich 18 Jahre alt, hatten Ende des Jahres 2017 bis zuletzt am 29. Dezember 2018 am Linzer Hauptbahnhof sowie andernorts im Linzer Stadtgebiet etwa 9,2 Kilogramm Marihuana sowie eine geringe Anzahl von Tabletten mit dem Wirkstoff MDMA verkauft.

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Linzerin stellte ihre Wohnung zur Verfügung

Das Asyl-Trio verkaufte die Drogen an 40 ausgeforschte Abnehmer, ging dabei äußerst aggressiv und sehr gut strukturiert vor. Eine 18-jährige Linzerin stellte ihre Wohnung in der Schillerstraße zum Bunkern und Abpacken von Suchtgift zur Verfügung. Sie soll nach der Inhaftierung der Täter am Linzer Hauptbahnhof mehrere Drogenabhängige durch Drohung mit dem Tod zur Unterlassung einer Aussage bei der Polizei genötigt haben.

 

Weitere Festnahmen

Ebenfalls ausgeforscht werden konnten ein 22-Jähriger und ein 15-Jähriger, beide aus Linz, die von den Tätern zur Weitergabe von Suchtgift und zur Vermittlung von Abnehmern herangezogen wurden. Sämtliche Beteiligten wurden bei den Staatsanwaltschaften Linz und Wels zur Anzeige gebracht.

Für alle Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.