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Schon wieder eine Messer-Attacke am Linzer Hauptbahnhof! Am Samstag kam ein 15-jähriger Bursche aus dem Bezirk Wels Land gegen 13 Uhr dort mit dem Zug an. Als er den dortigen Verbindungstunnel verließ, sprach ihn ein unbekannter Mann mit „dunklerer Haut“ an, forderte Geld.

Ein zweiter Mann, laut Polizeiangaben ebenfalls mit „dunklerer Haut“, soll hinzugekommen sein und dem Burschen auf den Kopf geschlagen haben! Daraufhin gab der 15-Jährige dem ersten Mann zehn Euro, dieser ging in Richtung Bahnhof davon. Doch das brutale Spiel war noch nicht vorbei…

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Täter ca. 16 und mit „dunklerer Haut“

Denn der zweite Täter ging mit dem 15-Jährigen über die Stiege ins Freie. Dort stellte er sich schließlich vor den 15-Jährigen, ließ ein Klappmesser aufblitzen und forderte ebenfalls Geld! Der bedrohte 15-Jährige wollte dem Brutalo einen 100-Euro-Schein geben. Kurios: Diesen wollte der Täter aber nicht nehmen, stattdessen forderte er einen geringeren Geldbetrag! Da der Bursche keine kleineren Scheine besaß, ging der Brutalo weg.

Die Polizei beschreibt die beiden Verdächtigen wie folgt: „Erster Mann: ca. 16 Jahre, ca. 170 cm, dünn, schwarze Haare, dunklere Haut, Jeanshose in blau, leichter Bart auf der Oberlippe, kleine Umhängetasche. Zweiter Mann: ca.16 Jahre, ca. 170 cm, bisschen kräftiger bzw. muskulöser, schwarze Haare, grüne Weste oder Pullover, ebenfalls leichter Bartwuchs auf der Oberlippe, dunklere Haut, Jeanshose in blau.“

Messer-Mann auf freiem Fuß angezeigt

Auch andernorts kam es vor wenigen Tagen in Linz zu Konflikten, die mit Messern ausgetragen wurden. So zückte ein 28-Jähriger am Freitagabend im Viertel Spallerhof ein Klappmesser, stach damit auf einen 35-Jährigen ein. Laut Polizei handelte es sich offenbar um einen Streit im Drogenmilieu. Es gab drei Verletzte. Laut „Kronen-Zeitung“ hatten die Involvierten überwiegend Migrationshintergrund.

Zu einer offenbar durch Alkoholisierung bedingten Messerstecherei kam es am Samstag in einer Linzer Fleischerei: Dort sollen sich laut Medienberichten stark alkoholisierte Polen um Geld gestritten haben, einer der Metzger holte ein Messer hervor! Der 42-jährige Messerstecher stach auf einen 29-Jährigen ein. Der Beschuldigte gab dagegen an, in Notwehr gehandelt zu haben. Der 42-Jährige wurde festgenommen und auf freiem Fuß angezeigt. In allen Fällen gilt die Unschuldsvermutung.

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Angesichts teils schockierender Messer-Attacken durch Asylwerber fordert der Linzer Vizebürgermeister Detlef Wimmer ein generelles Waffenverbot für Asylwerber.

FPÖ will Messer-Verbot für bestimmte Ausländer

Für Entsetzen sorgte Ende September eine tödliche Messerstecherei auf einem Linzer Kinderspielplatz – des brutalen Mordes beschuldigt wird ein afghanischer Asylwerber („Wochenblick“ berichtete). „Immer wieder kommt es zu Übergriffen und Messerstechereien – bis hin zu Mord. Ein generelles Waffenverbot für Asylwerber kann der Gefahr vorbeugen und die Sicherheit verbessern. Solange ein Asylwerber noch nicht vollständig überprüft ist, kann auch ein extremistischer Hintergrund seiner Einreise bekanntlich nicht ausgeschlossen werden“, gab der Linzer FPÖ-Obmann und Sicherheitsreferent Vbgm Detlef Wimmer anschließend zu bedenken.

Innenminister Herbert Kickl will nun laut Medienberichten ein Messerverbot für bestimmte Nicht-EU-Ausländer durchsetzen. Dazu zählen laut dem FPÖ-Politiker „unter anderem Asylwerber, Asylberechtigte und unrechtmäßig im Bundesgebiet aufhältige Drittstaatsangehörige“. Kickl begründete den Vorstoß mit einem „eklatanten Anstieg von Verbrechen gegen Leib und Leben durch Stichwaffen“. Laut der jüngsten Kriminalitätsstatistik des Bundeskriminalamts ist die Zahl der Anzeigen wegen Gewaltdelikten unter Verwendung von Hieb- und Stichwaffen ab 2013 kontinuierlich angestiegen, nämlich von 676 (2013) auf 1153 (2016) 2017 sank diese Zahl mit 1060 Anzeigen nur leicht.

FPÖ: Asylverfahren müssen an EU-Außengrenze entschieden werden!
Herwig Mahr unterstützt Kickls Pläne mit Nachdruck.

Ausländer greifen öfter zum Messer

Ausländer greifen demnach deutlich häufiger zum Messer als Einheimische: So wurden 2017 laut Kriminalstatistik 635 Ausländer sowie 516 Inländer einer solchen Attacke beschuldigt. Aus Oberösterreich erntet Kickl für seinen Vorstoß auch deshalb reichlich Zustimmung. „Der Erwerb, der Besitz und das Führen von Schusswaffen war Asylwerbern in Österreich bereits verboten. Dieses Verbot wird nun auch auf andere Waffen ausgeweitet werden“, begrüßen Sicherheits-Landesrat Elmar Podgorschek sowie Klubobmann Herwig Mahr (beide FPÖ) die Änderung im Entwurf des neuen Waffengesetzes. Die Änderung geht diesen Montag in die Begutachtung.

Mahr unterstreicht: „Insbesondere aufgrund der wiederkehrenden Messerattacken muss hier eine andere Sprache gesprochen werden. Daher soll das Trageverbot ausgeweitet und die damit verbunden Sanktionen verschärft werden.“