Seit im Jahr 2017 das Nestlé-Werk im Linzer Franckviertel geschlossen wurde, liegt ein Großteil der 17.000-Quadratmeter-Liegenschaft brach. Genauso wie viele andere Städte steht Linz aber in einem intensiven Standortwettbewerb. Um in diesem die Nase vorne zu haben, müsse aber jeder Standort optimal genutzt werden.

Dabei hat jede Liegenschaft unterschiedliche Voraussetzungen, Stärken und Potenziale. Diese herausragenden Eigenschaften gelte es laut dem freiheitlichen Vizebürgermeister Markus Hein zu erkennen und zu stärken.

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Wichtiger neuer Verkehrsknoten

Das Nestlé Areal biete für Hein viel Potential für die Zukunft. Es liegt am Eingang des Linzer Franckviertels. In der unmittelbaren Nähe befindet sich rund um den Europaplatz ein Veranstaltungsgelände mit anschließendem Hotel.

Zudem soll in dem Bereich auch einer der wichtigsten Nahverkehrsknoten (Franckstraße/Lastenstraße) im Zuge der Errichtung der zweiten Schienenachse entstehen.

Auch Wohnraum soll entstehen

Im örtlichen Entwicklungskonzept (ÖEK) wird dieses Grundstück bereits mit einer Zentrumsfunktion bedacht. Arbeitsplätze, Dienstleistungen, Freizeitmöglichkeiten und bis zu einem gewissen vertretbaren Maß auch Wohnraum soll geschaffen werden, erklärt der blaue Stadt-Vize in einem Video auf Facebook:

Neue Qualitäten für die Bürger der Stadt

Eine ganz besonders gewichtige Rolle solle auf dem ca. 17.000 m² großen Areal auch die Außen- und Grünflächengestaltung einnehmen. Ziel müsse es sein, neue Qualitäten für die Linzerinnen und Linzer zu schaffen, schließt Hein.

Der städtebauliche Workshop zu diesem wichtigen Projekt startet diese Woche