Viele Klein- und Kleinstunternehmen wurden durch die notwendigen Einschränkungen und Geschäftsschließungen während der andauernden Corona-Krise hart getroffen. Angekündigte Hilfen könnten zu lange dauern. Die Linzer Stadt-FPÖ überlegte daher eine pragmatische Sofortlösung: Ziehe man den Klimafonds heran, würde das Budget nicht belastet.

„Für die Betroffenen brauchen wir eine rasche und unbürokratische Hilfe. Mit einem Härtefallfonds könnte die Stadt ihren Kleingewerbetreibenden rasch und unbürokratisch helfen“, so der freiheitliche Vizebürgermeister Markus Hein, der ergänzte: „Viele Kleingewerbetreibenden brauchen sofort finanzielle Hilfe. Auch wenn Ausgaben gestundet werden oder sogar wegfallen, das Einkommen, mit dem der Alltag finanziert werden muss, bleibt trotzdem aus.“

Es soll rasch geholfen werden

Die Stadt solle laut Hein mit gutem Beispiel vorangehen und unkompliziert und unbürokratisch direkt helfen. Dazu solle ein Härtefallfonds eingerichtet werden. Durch Umschichten von bereits budgetierten Geldern könnte man diesen Fonds ausstatten.

Als Antwort auf diese blaue Idee gibt es nun in der Stahlstadt erste positive Rückmeldungen. „Die Signale, die ich hörte, lassen Hoffnung aufkommen“, so Markus Hein am Mittwoch in einer Aussendung. In einer städtischen Aussendung haben nämlich SPÖ-Bürgermeister Klaus Luger und Vizebürgermeister Bernhard Baier (ÖVP) gemeinsam angekündigt, dass sie eine Task-Force eingerichtet haben, die sich darum kümmern soll, dass rasch dort geholfen wird, wo Hilfe benötigt wird.

Hein hofft auf Umsetzung

Auch das Aufbringen der benötigten finanziellen Mittel haben die beiden in Aussicht gestellt. „Jetzt bleibt zu hoffen, dass das Angekündigte von Bürgermeister Luger und Vizebürgermeister Baier auch rasch umgesetzt wird und das der Finanzreferent noch zusätzliches Geld – abseits vom Klimafonds – gefunden hat, denn es gibt Menschen, die bereits dringend auf diese Hilfe warten“, so Hein abschließend.