Linzer Links-Demo: Vermummte geben Ruhe 1
Blick auf den schwarz gekleideten und teilweise vermummten Block

Trotz eines gewalttätigen Angriffs auf das Auto eines oberösterreichischen Politikers und schweren Sachbeschädigungen im Vorfeld des „Burschenbundballs“ erfolgte bis dato keine Distanzierung vom „Bündnis Linz gegen Rechts“. Mehrmalige Anfragen vom „Wochenblick“ blieben unbeantwortet.

„Linz gegen Rechts“: Auch „Kinderfreunde“ dabei

„Linz gegen Rechts“: Kein Distanzieren von Gewalttaten 1

Neben alteingesessenen Akteuren wie den „Jungen Grünen“ oder der „Kommunistischen Jugend“, bei denen die Teilnahme an einschlägigen Demonstrationen nicht verwundert, reihen sich auch Vereine in das Bündnis, bei denen das Mitdemonstrieren fragwürdig erscheint. So etwa die SPÖ-nahen Kinderfreunde oder auch die Volkshilfe.

Keine Stellungnahme, nicht erreichbar.

Fragwürdig: Auf der Homepage des Bündnisses ist im Impressum nicht einmal eine Telefonnummer angegeben. Als Herausgeber wird lediglich die Oberösterreichische Gewerkschaftsjugend genannt.

Auch auf mehrmalige Anfrage vom „Wochenblick“, eine klare Stellungnahme zu den immer wieder ausufernden Demonstrationen oder zumindest eine Distanzierung zu den Angriffen und Sachbeschädigungen letzter Woche abzugeben, war vom Bündnis keine Antwort zu erhalten.

MKÖ: Demo „Hui“, Facebook „Pfui“

FPÖ-Landesparteisekretär Erwin Schreiner übt scharfe Kritik an Willi Mernyi, dem Vorsitzenden des „Mauthausen Komitees Österreich“ (MKÖ). Dieser echauffierte sich vergangenen Woche – kurz vor dem Linzer Burschenbundball –  in einer eigens dafür gestalteten Presseaussendung ausführlich über Facebook-Postings von FPÖ-Mitgliedern. Laut Eigendefinition arbeitet das Mauthausen Komittee entschieden gegen „alle Arten von Faschismus, Rassismus, Neonazismus, Chauvinismus und Antisemitismus.“

Eine klare Distanzierung zu Gewaltakten und Sachbeschädigungen durch linksextreme Demoteilnehmer durch das MKÖ ließ bisher jedoch auf sich warten. Mernyi ist außerdem Mitglied im Publikumsrat und Stiftungsrat des Österreichischen Rundfunks (ORF).

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