Einen dreisten Überfall verübten mutmaßlich drei Somalier mitten in der Nacht auf Donnerstag im Herzen der Landeshauptstadt Linz.

Ein deutscher Staatsbürger (35) aus dem Bezirk-Linz Land lief nichtsahnend gegen 0:45 Uhr die Schillerstraße entlang, als ihm plötzlich drei unbekannte Personen auflauerten. Sie überfielen den Mann und raubten ihn aus. Dabei erbeutete das Räuber-Trio nicht weniger als 500 Euro – und nahm auch die Kappe des Geschädigten als Trophäe mit. Zeugen, die am Fenster zusahen, bestätigten diesen Tathergang.

Somalier lungerten nach Tat im Volksgarten herum

Die Polizei leitete unverzüglich eine Fahndung mit mehreren Streifen ein. Im Volksgarten – im Volksmund aufgrund vieler „finsterer Gestalten“ aus aller Herren Länder längstens gern salopp als „Völkergarten“ bezeichnet – konnten drei Tatverdächtige dann gestellt werden. Dabei handelte es sich um drei somalische Staatsbürger zwischen 26 und 34 Jahren.

Ein Täter zweifelsfrei identifiziert und verhaftet

Die entwendete Mütze trugen die Afrikaner noch bei sich – vom Geld hingegen fehlte aber jede Spur. Bei einer Gegenüberstellung konnte der bestohlene Deutsche dann zumindest den ältesten der drei mutmaßlichen Straßenräuber eindeutig als Täter identifizieren.

Es folgte die Festnahme und die Einlieferung in das Polizeianhaltezentrum Wels. Die Auswahl des Haftorts orientierte sich am Umstand, dass der Somalier laut einer Polizeiaussendung im Bezirk Vöcklabruck wohnt.

Sicherheitstadtrat fordert konsequente Abschiebepolitik

Die nächste Straftat durch Migranten in Linz ruft nun auch die Stadtpolitik auf den Plan. Vor allem die Freiheitlichen sehen im Vorfall ein weiteres Indiz, weshalb eine strengere Tonart in der Migrationsfrage unerlässlich sei.

Auf Anfrage von Wochenblick äußerte sich FPÖ-Sicherheitsstadrat Michael Raml wie folgt: „Wir schlagen uns heute mit Problemen herum, die nur an der Grenze zu lösen sind. Wir benötigen dringend eine konsequente Grenzsicherungs- und Abschiebepolitik“.

Dabei erinnerte der blaue Politiker auch daran, dass seine eigene Partei hierbei stets für die richtigen Impulse gesorgt habe. Denn: „Herbert Kickl hatte diesen einzig richtigen Weg bereits als Innenminister eingeschlagen, wurde aber mit allen Mittel wieder aus dem Amt gedrängt“.