Nach den Horrortaten von Graz wurde jetzt wieder eine Katze entsetzlich verstümmelt. Einem Linzer Kater wurde heute früh der Schwanz vollkommen gehäutet. Er musste notoperiert werden.

Heute früh musste die Linzerin Verena H. eine schreckliche Entdeckung machen: ihrem kleinen Kater wurde der Schwanz gehäutet! Sie warnt auf Facebook: „Lasst eure Freigänger in der Wohnung!“

❌ACHTUNG ACHTUNG❌In Linz / Kleinmünchen läuft/laufen Tierquäler herum. Unsern Kater wurde heute früh der Schwanz gehäutet!😭🤬🤬 Lasst eure Freigänger in der Wohnung!Teilen erwünscht!

Gepostet von Verena Hindinger am Dienstag, 25. August 2020

Not-OP für Kater: Rute musste abgenommen werden

Der orange Kater wurde bereits in der Tierklinik notoperiert. Seine Rute musste im vollständig abgenommen werden! Er befindet sich mittlerweile  außer Lebensgefahr.

 Heiße Spuren zum Monster

Neben zahlreichen entsetzten Linzern setzt auch die Tierrettung Oberösterreich daran, den Tierquäler zu fassen.
Der Vorfall muss sich Mittwoch früh im Linzer Stadtteil Kleinmünchen, im Bereich der Blümelhuberstraße ereignet haben.

In der Tierklinik wurde festgestellt, dass die Häutung der Rute des armen Katers fachmännisch erfolgte. Das wurde auch bei den Katzenhäutungen in Graz festgestellt. Es könnte sich um den selben Täter oder um einen Nachahmungstäter handeln.

Rute aus dem Fenster geworfen

Wenige Stunden, nachdem Verena H. ihren leidenden, verstümmelten Kater vorfand, beobachtete eine Passantin, wie die Rute des gequälten Tieres auf der Abbiegespur Spinnerei Kleinmünchen-Wienerstraße aus einem Autofenster geworfen wurde. 
Die Tierrettung Oberösterreich vermutet, dass es dem Täter zu heiß wurde und er sich dem Beweismittel rasch entledigen wollte.

Sie bittet um Hinweise zur Ergreifung des Monsters:

Vizebürgermeister Markus Hein: 1000 Euro für Hinweis

Der freiheitliche Vizebürgermeister Markus Hein hat selbst mehrere Haustiere und ist entsetzt über die perverse Tat.
Er will, dass der Täter rasch gefunden wird und fordert den Gesetzgeber auf, bei Tierquälerei mit voller Härte durchzugreifen.

Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, lobt der FPÖ-Politiker eine Prämie in Höhe von 1000 Euro aus.

Hein fürchtet, dass der Täter irgendwann auch auf Menschen losgeht: „Für mich ist klar: Wer Tiere derart quält, macht irgendwann auch bei Menschen nicht halt.“