Der Linzer Advent ist ein Publikumsmagnet.

Linz hat deutlich mehr zu bieten als noch nicht eröffnete Baustellen: Ich denke da an den Westring samt Brücke, an den Ersatz der flott beseitigten Eisenbahnbrücke. Nein, wir wollen diesmal nicht sarkastisch kommentieren, wir wollen jubeln.

Ein Beitrag von Georg M. Hofbauer

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Einfach deshalb, weil die Zahlen überwiegend erfreulich sind, die die Tourismuswirtschaft in der Stahlstadt beschreiben, wie der Jahresrückblick zeigt.

300.000 Nächtigungen

Bei den Ankünften kann ein Rekord notiert werden: Fast eine halbe Million und ein Anstieg um 3,2 Prozent gegenüber 2016. Seitdem aufgezeichnet wird, gab es so einen hohen Wert noch nie. Beim Jahresrückblick wurde dazu die Statistik präsentiert, die bis ins Jahr 1980 zurückreicht: Die Ankünfte lagen damals übrigens bei 181.000 und die Nächtigungen bei 300.000.

Das war die Phase, als weithin noch Linz mit schlechter Luft in Verbindung gebracht wurde und noch bevor Imagekampagnen wie „Linz geigt auf“ gestartet wurden. Eine Aktion, die übrigens höchst umstritten war vor gut 30 Jahren. Die Nächtigungen liegen laut neuester Auswertung aktuell bei fast 800.000 und die Hotellerie meldet eine 45-prozentige Auslastung.

Zehn Prozent mehr Gäste als im Vorjahr

Aufgegangen sein dürfte das Konzept, den Linzer Advent verstärkt zu bewerben: So kamen diesmal fast zehn Prozent mehr Gäste als im Jahr davor. Und nach Nationen aufgesplittert, ragen die Chinesen deutlich hervor: Die Steigerung ist mit 44 Prozent bemerkenswert.

Die eigentlichen Gäste-Magneten sind die Destinationen Krumau und Hallstatt, Linz liegt bei diesen Reisenden am Weg. Deutlich im Sinkflug sind die Herkunftsländer Italien, Frankreich und Großbritannien.