In den neuen Mittelschulen im städtischen Raum wird man auf besondere Art auf das multikulturelle Leben vorbereitet. Ein 13-Jähriger hatte es gewagt, die Schwester eines tschetschenischen Mitschülers anzusprechen. Daraufhin stürmte ihr 15-jähriger und somit „besonders mutiger“ Bruder am Dienstagmorgen in das Klassenzimmer des Jüngeren und prügelte und trat auf diesen ein.

Nach Hieben gegen Kopf und Oberkörper sowie Fußtritten gegen die Beine und in den Unterleib drohte der Nachwuchskriminelle seinem Opfer noch mit dem Umbringen. Als eine Lehrerin einschritt, trat er die Flucht an. Wenig später konnte er von der Polizei vor dem Schulgebäude gestellt werden. Er verhielt sich geständig.

Mit Umbringen bedroht, Täter nicht in Haft

Nachdem sein Opfer angeblich nicht schwer verletzt wäre, sahen Polizei und Staatsanwaltschaft von der erzieherischen Maßnahme einer Inhaftierung ab. Der bereits nach Jugendstrafrecht strafmündige Jugendliche blieb auf freiem Fuß. Es ist nicht bekannt, ob der Tschetschene ebenfalls Schüler dieser NMS ist und ob dort disziplinäre Maßnahmen gesetzt werden.

Asylgründe schwer nachvollziehbar

Der Krieg im islamisch dominierten Tschetschenien ist seit 10 Jahren vorüber. Immer wieder fallen Mitglieder dieser konfliktgeprägten Ethnie durch Intensivgewalt auf. Weshalb immer noch rund 40.000 Tschetschenen in Österreich leben, konnte oder wollte noch kein Politiker schlüssig erklären. Viele Angehörige der Minderheit konsumieren staatliche Transferleistungen. Speziell SPÖ und ÖVP tun sich seit Jahren mit besonderer „Toleranz“ gegenüber dieser Bevölkerungsgruppe hervor, während die FPÖ stets eine härtere Gangart angemahnt hat.