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Die oberösterreichische Polizei konnte einen 37-jährigen Iraker ausforschen, der über einen längeren Zeitraum mutwillig Autos demolierte. Er befand sich eigentlich in Schubhaft, flüchtete aber dann aus einem Krankenhaus und hielt sich – untergetaucht – in Linz auf.

Der vom Iraker verursachte Gesamtschaden an den Fahrzeugen beträgt rund 45.000 Euro.

45.000 Euro Schaden

In „akribischer kriminalpolizeilicher Kleinarbeit“, wie es von der Landespolizeidirektion Oberösterreich heißt, konnten eine Polizistin der Polizeiinspektion Linz-Lenaupark und ein Polizist des Stadtpolizeikommandos Linz dem Asylwerber die Schandtaten nachweisen.

Noch kurioser wird der Fall aber dadurch, dass der Mann eigentlich eingesperrt war. Er befand sich ursprünglich im Polizeianhaltezentrum Vordernberg in Schubhaft, schaffte es aber, während eines Aufenthaltes im Krankenhaus Leoben im April zu flüchten und tauchte danach in Linz unter.

In Linz untergetaucht

In der Zeit von April bis Mai verzeichnete die Polizei in Linz besonders viele Sachbeschädigungen an Autos. Die engagierten Polizisten konnten schließlich einen Zusammenhang zwischen dem Iraker und den Auto-Demolierungen herstellen und dem Täter die Sachbeschädigungen nachweisen. Er zeigte sich geständig.

Der Asylwerber wurde festgenommen und befindet sich gegenwärtig wieder in der Schubhaft in Vordernberg. Ob er Schadenersatz leisten kann, ist unklar, aber aufgrund des Status als Asylwerber nicht zu erwarten.