Linz: Wahlauftakt
Das "Team Kurz" sieht sich mit brisanten Vorwürfen konfrontiert.

Ein Bericht von Georg Hofbauer

Um Punkt 12.00 Uhr war „es Zeit“: Am Dienstag am Linzer Graben. In einem Innenhof-Lokal, wurde das Freiwilligenbüro „Team Kurz“ eröffnet. Zeitgleich starteten auch weitere vier türkise Freiwilligenbüros in Freistadt, Ried, Wels und Steyr ihre Aktivitäten für die Nationalratswahl. Hoffentlich sind die anderen Büros nicht auch derart gut versteckt, wie jenes am Graben.

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Hattmannsdorfer: Herzschlag soll spürbar sein

Während zur gleichen Zeit in der OÖVP-Zentrale im Gleißnerhaus an der Donaulände normale Geschäftstätigkeit herrscht, wird im „Pop Up“-Kurz-Zeit Partei-Lokal von Partei/Bewegungsgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer ganz im Stil eines Einpeitschers „Wahlsprech“ geübt: „Hier soll der Herzschlag so richtig spürbar sein. Von hier aus machen wir unsere Telefon-Wahlwerbung und steuern unsere Online-Präsenz.“

Bundesweite Umsetzung der oö. Mindestsicherungs-Obergrenze

Spitzenkandidat August Wöginger, zwar seit zwei Jahrzehnten bereits in der Politik, er bringt sich ebenfalls aufgefrischt für die Kurz-Bewegung in Position. Er weist darauf hin, dass Bewegungs-Chef Sebastian Kurz zeitgleich in Wien den ersten Punkt des Partei- oder Bewegungsprogrammes präsentiert.

Kernpunkte in Kurzform: Es geht um Leistung, die sich lohnen muss, um Entbürokratisierung und die Umsetzung der oberösterreichischen Mindestsicherungs-Obergrenze auf Bundesebene. „Wir wollen nicht, dass Zuwanderer bereits ab dem ersten Tag in Österreich von unserem System profitieren“, ergänzt Wöginger.

OÖVP geht von 200.000 Untentschlossenen aus

Wöginger und Hattmannsdorfer orten in Oberösterreich noch 17 Prozent Untentschlossene. Diese 200.000 Wähler könnten das Ergebnis beeinflussen. Jene Menschen wolle man mit den Freiwilligen-Büros gewinnen. Auch mit konventionellen Mitteln: Mit türkisen Sonnenbrillen, Aufklebern. Und Mannerschnitten. Die sind allerdings rosa. Oder pink. Ganz wie man es sieht.

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