Am 21. November klickten die Handschellen für zwei jugendliche Mitglieder der „Babyface“-Bande. Bereits im August wurden 43 Personen ausgeforscht, welche dieser intensivkriminellen Bande zuzuordnen sind. Damals titelten die Medien mit „Raube aus Lust an der Gewalt“. Diese Lust dürfte seither kaum vergangen sein. Am 11. November schlugen ein Iraker und ein Afghane am Hauptbahnhof zu. 

Die beiden Täter sollen erst 14 Jahre alt sein – oder die Behörden glaubten ihren diesbezüglichen Angaben und hielten sie auf ihren amtlichen Dokumenten fest. Die jungen Flüchtlinge raubten am 11. November am Nachmittag einen 17-jährigen Österreicher aus. Einer der Ausländer wollte sich von dem Linzer 5 Euro leihen. Dieser war sogar bereit, das Geld zu übergeben, als er vom zweiten von hinten festgehalten und bedroht wurde. Dabei erbeutete das Duo einen unbekannten Geldbetrag.

Gemeinsam mit einem 24-jährigen Zeugen erstattete der Linzer Anzeige. Die Täter waren schnell ermittelt und wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Linz am 21. November festgenommen.  Sie sind teilweise geständig. Aufgrund ihres Alters haben sie keine wesentlichen Konsequenzen zu befürchten. Ob sie sich für Rudi Anschobers „Lehrlings-Projekt für Flüchtlinge“ begeistern werden, ist nicht bekannt.