In Linz begann heute der Prozess gegen jene zwei Männer, die am 9. Juni 2017 eine jetzt 19-jährige Schülerin in einem Keller in der Dinghoferstraße vergewaltigt haben sollen.

Gemeinsam sollen sie die Maturantin damals in den frühen Morgenstunden eingeschüchtert und gezwungen haben mit in einen Keller zu gehen.

Werbung

Dort vergewaltigten sie mutmaßlich die junge Frau brutal und raubten ihr das Handy und die Geldtasche. Anschließend flüchteten die beiden Täter („Wochenblick“  berichtete).

Täter bereits amtsbekannt

Die Polizei konnte dank der Aufnahmen aus der Videoüberwachung und den gesicherten DNA-Spuren die Täter rasch ausfindig machen. Es handelte sich dabei um einen 17-jähriger Asylwerber aus Afghanistan und einen 27-jährigen österreichischen Staatsbürger.

Die beiden Männer standen bereits einmal wegen Drogendelikte vor Gericht. Der 17-jährige Afghane lebte seit 2016 als unbegleiteter Flüchtling in einer betreuten Einrichtung.

Opfer wird psychologisch betreut

Seit der Tat leidet das Opfer an den psychischen Dauerfolgen. Das bestätigte auch der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Philip Christl. Die junge Frau wird seither psychologisch betreut.

Den beiden Tätern drohen nun mehrjährige Haftstrafen – Dem 27-jährigen Mann fünf bis 15 Jahre, dem 17-jährigen Afghanen bis zu siebeneinhalb Jahre Haft.