Für Aufsehen sorgte Ende 2017 der Arbeits-Bericht der Stadt Linz zum Dauerbrenner „Integration“. Darin seien auf sehr einseitige Weise positive Aspekte der Zuwanderung hervorgehoben worden, hinterfragte damals Gemeinderat Wolfgang Grabmayr („Wochenblick“ berichtete).

Fechter beantwortete jetzt seine damals gestellte Anfrage – im exklusiven „Wochenblick“-Interview übt Grabmayr weiterhin klare Kritik!

Auch Fechters zugrunde liegende Anfragebeantwortung liegt unserer Zeitung vor. Darin bezieht die SPÖ-Politikerin ausführlich Stellung, übt sich in der Thematisierung problematischer Aspekte.  Fechter bedauert nicht nur den brutalen Mord an einem betagten Linzer Ehepaar durch einen Tunesier, sondern beantwortete auch FP-Grabmayers Fragen zur explodierenden Zahl der Sex-Attacken durch Asylwerber.

Ermahnungen wichtig

„Die Gleichberechtigung der Geschlechter und der Schutz der sexuellen Integrität sind wichtige Persönlichkeitsrechte, über die alle hier lebenden Menschen aufgeklärt werden sollten sowie zu deren Einhaltung erzogen und ermahnt werden soll“, betont Fechter.

Sie ergänzt: „Für das gegenseitige Verständnis, etwa auch eines klaren ,Nein‘, ist eine gemeinsame Sprache unabdingbar. Darum legen wir in der Integrationsarbeit in Linz einen besonderen Schwerpunkt auf die Sprachförderung in Kooperation mit verschiedenen Bildungseinrichtungen, wobei in unterschiedlichem Ausmaß auch eine Wertevermittlung stattfindet.“

Mehr Licht gegen Angst im Dunkeln

Zudem betont Fechter, dass Linz „objektiv nach wie vor eine vergleichsweise sehr sichere Stadt“ sei. Verständnis äußert sie für die Angst vieler Linzer – insbesondere auf dunklen Straßen. „Gegen die Angst im Dunkeln hilft in erster Linie mehr Licht im öffentlichen Raum“, betont sie mit Nachdruck. Zugleich sei eine höhere Polizeipräsenz notwendig – dafür besitze das Integrationsressort jedoch nicht die notwendige Kompetenz.

Grabmayr: „Integration funktioniert in Linz nicht“

FPÖ-Gemeinderat Grabmayr hat indes seine Zweifel an Fechters sehr optimistischen Einschätzungen. Besonders bei Sexualdelikten habe „die bisherige Integrationspolitik schlicht versagt und auch die neue Stadträtin Fechter scheint keine neuen Impulse zu setzen. Nur mit Geschenken und ohne Einforderung unserer unveräußerlichen Grundrechte wird das nicht funktionieren.“

Im exklusiven „Wochenblick“-Interview warnt Grabmayr insbesondere vor der Verwurzelung vieler „sogenannter Schutzbedürftiger“ in „tribalistischen Strukturen“. Besonders anzutreffen seien diese unter anderem bei zentralasiatischen Ethnien, beispielsweise den nicht selten aus Afghanistan stammenden Paschtunen und Tadschiken. Pikant: Viele Asylwerber sind Afghanen, einige von ihnen fallen immer wieder im Zusammenhang mit brutalen Sex-Attacken und Vergewaltigungen auch in Oberösterreich sehr unangenehm auf.

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„Leitlinien zu locker“

„Es ist daher unbedingt eine Art Basistraining mit Vermittlung von Deutschkentnissen wie auch europäischen Moralbegriffen notwendig. Bevor die Flüchtlinge diese Minimalintegration nicht verinnerlicht haben, sollten sie nicht unbegleitet durch unsere Städte ziehen dürfen“, betont Grabmayr gegenüber unserer Zeitung.

Zwar sei es „recht löblich zu sagen, dass sexuelle Übergriffe keinen Platz in unserer Gesellschaft haben“, dies allein genüge jedoch nicht. Fechter dürfe zudem nicht die Verantwortung auf die bereits überforderte Polizei abwälzen. Er betont hinsichtlich der massiven Probleme mit Migranten in Linz: „Hier sind die Leitlinien der Integration offenbar zu locker und werden von vielen Neuankömmlingen wohl nicht ernst genommen.“