Nächste Woche steht der Prozess gegen einen Afghanen an, der Minderjährige in Linz mit Drogen gefügig machte und missbrauchte. Um die Tat religiös zu rechtfertigen, ließ er in einer lokalen Moschee Kurzehen nach islamischem Recht schließen. Ihm drohen 15 Jahre Haft.

„Ein Asylwerber, der unsere Gesetze und Regeln derart mit Füßen tritt, hat in unserem Land nichts verloren“, kommentiert FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr den am 19. Mai anstehenden Prozess gegen einen 35-jährigigen Afghanen. Dieser soll größere Mengen von Drogen in Linz auf den Markt gebracht haben.

„Einzig richtige Konsequenz wäre Abschiebung“

Damit er mit seiner Religion nicht in Konflikt gerate – vorehelicher Beischlaf ist im Islam verboten – soll er mit zwei der Minderjährigen bei einem Imam einer Linzer Moschee vorstellig geworden sein. Für die Zahlung von 1.000 Euro traute dieser die Paare. Dem Afghanen drohen bei einer Verurteilung bis zu 15 Jahren Haft. Dabei dürfe es nach Ansicht Mahrs aber nicht bleiben: „Wie kommen unsere Steuerzahler dazu, den weiteren Aufenthalt in unserem Land zu finanzieren?“

Und weiter: „15 Jahre Haft in unserem Land wären ein Geschenk. Die einzig richtige Konsequenz wäre hier die Abschiebung in das Herkunftsland. Die Integration sei in diesem Fall klar gescheitert: „Da ist auch nichts mehr zu retten“. Wer heimische Werte mit Füßen tritt, dürfe im unserem Land kein Schutzrecht genießen, erklärte Mahr. Solche Menschen stellen ein „massives Sicherheitsproblem für unsere Gesellschaft“ dar.

Mahr sieht grünen Integrationslandesrat in der Pflicht

Die Ereignisse seien jedenfalls „einfach nur widerwärtig“. So etwas dürfe es in unserem Land nicht geben. Mahr sieht auch den politischen Mitbewerber in Form des grünen Integrationslandesrats Stefan Kaineder in der Pflicht, sich den Fall genau anzusehen. Dasselbe gelte für den Imam und seine Geschäfte. Die Kurzehe ist in manchen Teilen des Islams umstritten – auch dieser stelle laut Mahr „für unsere heimische Gesellschaft ein Problem dar“.

Auch insgesamt regt der Freiheitliche ein Umdenken in Fragen von Migration und Integration an: „Dass immer wieder Zuwanderer aus anderen Kulturkreisen ihre Sitten über unseren Rechtsstaat stellen, darf nicht einfach hingenommen werden. Dagegen muss dringend etwas unternommen werden“, forderte der Klubobmann.