Trotz der behördlichen Untersagung der Großdemo sowie der als Ersatz dafür gedachten politischen Kundgebung der FPÖ wollen sich tausende Bürger am heutigen Sonntag nach Wien begeben, um ihrem Protest gegen die Politik der Regierung friedlich Luft zu verschaffen. Wir dokumentieren die wichtigsten Geschehnisse in Echtzeit. 

18:00 Leider müssen wir noch einmal ein kleines Update geben. Beobachtern zufolge stürmte die Polizei mit erheblicher Gewalt in die Menschenmenge und verhafteten Martin Rutter. Das lassen sich Demonstranten nicht gefallen und rufen „Freilassen!“ und „Lasst ihn gehen!“

Auch aus Solidarität mit Rutter setzen sie ihren Spaziergang nun fort und gehen durch die Stadt. Den Passanten in der Mariahilferstraße gefällt das: Sie applaudieren und einige von ihnen schließen sich dem Tross sogar an!

17:30 Immer noch ziehen Tausende widerständig durch die Innenstadt – auch nach allmählichem Einbruch der Dunkelheit. Das wollen wir euch nicht vorenthalten.

17:00 Wir beenden im Live-Ticker vorerst unsere aktuelle Berichterstattung eines spannenden Tages vor Ort. Dennoch werden wir die weiteren Entwicklungen im Auge behalten und diesen ‚Tag der Freiheit‘ weiter gebührend nachbearbeiten. Wenn irgend etwas Wichtiges noch passiert, lassen wir es euch natürlich dennoch wissen.

16:35 Die Polizei hat mittlerweile ihre Helme abgenommen und gibt dem Spaziergang geordnetes Geleit.

16:30 Unser Reporterteam vor Ort geht mittlerweile davon aus, dass weitaus mehr als 20.000 Menschen kamen – und das trotz des behördlichen Verbots. Noch einmal knapp 15 Minuten später vermeldet nämlich derselbe Standposten, dass immer noch Leute an ihm vorbeikommen, um gegen die Regierung zu protestieren…

16:15 Auch von der Position hinter dem Rathaus erreicht uns die Kunde, dass hunderte weitere Menschen sich dem Spaziergang anschließen – es werden immer mehr. Die Polizei hat kapituliert und die Einschüchterungsversuche aufgegeben. Sie sorgt nun nur mehr für den ordnungsgemäßen Ablauf.

Der Demozug ist lang, unser Standposten erzählt von einem Tross, der eine gefühlte Viertelstunde braucht, um an ihm vorbei zu kommen. Es könnten also weit über 10.000 Menschen sein. Die Polizei unternimmt indes zaghafte Versuche, aufzuschließen. Wieder schallt die Parole „Kurz muss weg!“ durch die Straßen Wiens.

16:05 Die Polizei hat den Widerstand mittlerweile aufgegeben, die Menschen können unbehelligt den Ring entlang ziehen. O-Ton eines Außenreporters: „Die regeln nur mehr den Verkehr“.

16:00 Wir wollen euch einige weitere Eindrücke des friedlichen Spaziergangs nicht vorenthalten. Eine weitere Außenreporterin am Schwedenplatz bestätigt die Einschätzung des Kollegen, dass es sich um etwa 10.000 Menschen handeln dürfte, die sich in Bewegung setzten.

 

15:50 Nun, wo endlich spaziert werden kann ist die Stimmung gut und erkennbar lockerer als noch im Kessel. Tausende Menschen machen friedlich und ausgelassen ihrem Unmut Luft. Der Schätzung eines unserer Außenreporter zufolge könnten es sogar etwa 10.000 Menschen sein. Das Video stammt von der Ecke Stadtpark/Schwedenplatz.

15:40 Während die Polizei bereits die nächste Absperrung plant, gegen Spaziergänger die zentrale Losung der Proteste wieder. Durch die Straßen der Bundeshauptstadt schallt es: „Kurz muss weg!“

15:35 Stefan Magnet und Wochenblick-Redaktionsleiterin Elsa Mittmannsgruber  kommentieren die Entwicklungen. Auf der einen Seite spricht Magnet von einem „totalen Chaos“ – auf der anderen Seite betont Mittmannsgruber die positive Stimmung nach der Freilassung aus dem Kessel. 

 

15:30 Die Menschen konnten sich mittlerweile vom Museumsquartier wegbewegen. Es kommt zum Zusammenschluss der Demozüge – die Teilnehmer sind euphorisch darüber.

15:20 Kaum zu glauben aber wahr: zwischen dem ganzen Einsatz finden einige Beamten noch die Zeit, einzelne Demonstranten zu beamtshandeln. Einer Person, die auf einen Baum geklettert war, befahl man etwa, sofort herunterzukommen…

15:20 Kurzzeitig konnte sich der Spaziergang in Bewegung setzen. Trotzdem finden sich an verschiedenen Stellen weiterhin zahlreiche Polizisten, die ein Durchkommen nicht ermöglichen – und das zwei Stunden, nachdem sie die Versammlung eigentlich auflöste.

15:10 Die verbleibenden etwa 1.000 Leute am Maria-Theresien-Platz wollen – nach zwei Stunden Kessel – zwischen den Museen hindurch, die Polizei verhindert dies aber. Sie sperrt stattdessen den Stubenring, womit die ganze Innenstadt de facto dicht ist. In größerer Mannstärke eilen sie in Richtung der Museen – etwa um Verstärkung gegen das eigene Volk bei der Verhinderung der Abreise zu geben?

Dabei bleibt die Stimmung der Protestierenden eigentlich friedlich. Manche halten sich immer noch an die Losung des glaubensübergreifenden Freiluft-Gottesdienst. Eine Gruppe ruft etwa sogar Hare Krishna an!

15:05 Bereits seit einigen Minuten sammeln sich die Menschen beim Schwedenplatz. Bei der Hauptveranstaltung zeigt die Zermürbungstaktik der Polizei allmählich Wirkung – die Leute zerstreuen sich zusehends. Trotzdem ziehen noch etwa 1.000 Menschen in Richtung Oper – der Hauptzug wiederum in Richtung Parlament.

 

Auch die Freiheitliche Jugend stellt sich an die Seite der Proteste.

15:00 Einige Vertreter der Staatsmacht kennen kein Pardon. Eine aufgebrachte Teilnehmerin erzählt uns, dass die Exekutive nicht einmal verängstigte Kinder aus dem Kessel herauslässt. 

14:55 Nach seiner Freilassung steht uns auch der zuvor festgenommene Journalist Michael Scharfmüller Rede und Antwort. Er gibt an, bei der Amtshandlung leicht verletzt worden zu sein und möchte Strafanzeige erstatten. 

14:50 Der Wochenblick nützt weiterhin die Gelegenheit, mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen und sie zu ihrer Motivation zu befragen, weshalb sie sich heute dem Protest gegen die Regierung und deren Maßnahmen anschließen.

WB-Redaktionsleiterin Elsa Mittmannsgruber eilt unermüdlich von Bürger zu Bürger, um deren Gedankengänge authentisch einzufangen. Dabei bekam sie auch die freiheitliche Gesundheitssprecherin Dagmar Belakowitsch vor das Mikrofon.

Insgesamt schließen sich gleich mehrere FPÖ-Nationalratsabgeordnete dem Protest an. Neben Belakowitsch beobachten auch Petra Steger und Christian Hafenecker das Geschehen.

14:45 Viele Teilnehmer tragen Schilder mit eindrücklichen Botschaften an die Regierung bei sich. Neben den üblichen Slogans gibt es auch kreative Abweichungen mit anderen Anküpfungspunkten. Dabei werden einerseits die Prioritäten von Innenminister Nehammer – aber auch die historischem Folgen von bedingungslosem Kadavergehorsam ins Feld geführt. Wir wollen sie euch nicht vorenthalten.

14:40 Die Polizei rückt nicht von ihrer Taktik ab, den Kessel immer wieder ein wenig zu weiten und dann wieder zusammen zu ziehen. Die Spaziergänger können sich wenige Meter voran bewegen – und dann ist wieder Schluss. Dies führt innerhalb der weiterhin gesitteten Menge mittlerweile zu ersten, vereinzelten, derben Unmutsbekundungen gegenüber dem Polizeiapparat…

14:35 Inzwischen sind einige jener Leute, die dem Aufruf von Martin Rutter, zum Stephansplatz zu kommen, folgen konnten, dort eingetroffen. Sie rufen „“Friede, Freiheit, keine Diktatur” und “Kurz muss weg”. Auch dort steht die Polizei habacht. Kurz darauf zieht die Gruppe in Richtung Schwedenplatz weiter.

Der Großteil der Spaziergänger befindet sich allerdings weiterhin eingekesselt am Ring.

14:25 Die Entspannung war nur von kurzer Dauer, das Katz-und-Maus-Spiel beginnt erneut. Nachdem etwa 200 bis 300 Menschen sich dem anderen Spaziergang anschließen konnten, hat die Exekutive ihren Kessel wieder dicht gemacht. Am Ring ist somit weiterhin eine große Anzahl von Menschen eingekesselt und wird nicht weggelassen.

14:20 Nach einer guten Stunde im engen Kessel weitet die Polizei nun den Kessel etwas aus, befindet sich etwa 100 Meter im Abstand. Der Demozug beginnt sich nunmehr zu bewegen. 

14:17 Es erreichen uns positive Neuigkeiten: Der vor etwas mehr als einer halben Stunde festgenommene Journalist – wir dokumentierten diesen Umstand filmisch – wurde offenbar nach kurzer Zeit wieder freigelassen. Trotzdem gab es in der Zwischenzeit mehrere weitere, teils überbordende Beamtshandlungen gegen Protestierende.

14:15 Unsere Reporter vor Ort berichten von einem Demozug mit etwa 500 Personen, der sich offenbar bildet, um zwischen dem Kunsthistorischen Museum und dem Naturhistorischen Museum hindurchzuziehen. Gleichzeitig ist ein Polizeihubschrauber offenbar auf dem Weg in Richtung Innenstadt.

Auf der anderen Seite ist festzuhalten, dass es auch – zumindest bei der als Gottesdienst deklarierten Veranstaltung – Polizisten gibt, die inzwischen stärker auf Deeskalation setzen. 

14:10 Tatsächlich bleiben die Demonstranten nämlich trotz eines schikanöse Polizeikessels weitestgehend friedlich – und rufen neuerlich „Wir sind das Volk!“

14:05 Das Gratisblatt „Heute“ spricht von etwa 3.000 Teilnehmern und behauptet, es gäbe tätliche Angriffe auf Beamte und Journalisten durch Demonstranten. Zudem erzählt es die Mär, es würden sich ständig Menschen um „einschlägig bekannte Rechtsxtremisten“ gruppieren. Unsere Beobachtungen decken sich mit dieser Darstellung nicht.

14:00 Unsere Reporter melden uns, dass eine größere Anzahl an Polizeiautos sich eilig in Richtung Naschmarkt auf den Weg macht. Was es damit genau auf sich hat ist noch unklar – wie bleiben aber am Ball.

Unterdessen lassen sich die friedlichen Bürger nicht ins Bockshorn jagen, aus einem Lautsprecherwagen dringt – gemäß der Anmeldung als Freiluft-Gottesdienst – ein Vaterunser.

13:55 Martin Rutter hat als neuen Treffpunkt den Stephansplatz ausgegeben. Vor der Hofburg besteht der Polizeikessel indes munter weiter.

13:50 Reichlich spät interessieren sich auch die Mainstream-Medien für das Geschehen in Wien. Man wird gespannt sein, welche Verzerrungen und Bilder sie diesmal liefern werden.

13:45 Mittlerweile erreichen uns erste Nachrichten, dass auch die Pressefreiheit massiv behindert wird. Michael Scharfmüller, seines Zeichens Chefredakteur des patriotischen Monatsmagazins „Info-Direkt“, wurde soeben verhaftet. 

13:40 Die protestierenden Bürger lassen sich nicht lumpen – und sich ihren Protest auch nicht so einfach verbieten. Es sammeln sich nun immer mehr Menschen vor dem Parlament oder begeben sich auf den Weg dorthin – zumindest ein Teil von ihnen. Der andere ist nämlich weiterhin eingekesselt.

13:35 Nun sammeln sich immer mehr Menschen bei der U-Bahn-Station Volkstheater, um ihrem Unmut Luft zu verschaffen. Sie skandieren: „Wir sind das Volk!“

13:30 Der Polizeikessel macht es den Demonstranten unmöglich, der angeordneten Auflösung überhaupt Folge zu leisten. Niemand wird aus dem Kessel gelassen. Alle Zeichen stehen auf gezielte Eskalation – zumindest scheint diese erwünscht zu sein. Die Demonstranten lassen sich von dieser Strategie aber vorerst nicht linken und bleiben weiterhin bunt und friedlich, aber bestimmt.

13:25 Der Wochenblick bleibt für euch natürlich mittendrin statt nur dabei. Wir werfen uns für euch ins Geschehen, als ob es kein Morgen gebe und dokumentieren den weiteren Verlauf minutiös. WB-Redakteurin Bernadette Conrads gelingt es, die Situation festzuhalten.

13:20 Die Ereignisse überschlagen sich immer mehr. Der Volksgarten wird abgeriegelt, damit die Demonstranten dort nicht raus können. Wir erhalten Informationen, dass sich polizeiliche Hundeführer bereit machen – es wird offenbar auf volle Eskalation gesetzt.

13:10 So wirklich ernst meinte es die Exekutive wohl nicht mit der Marscherlaubnis. Denn nach nur wenigen Minuten sagt sie durch, dass sie die Demo beenden und gegebenenfalls auflösen möchte. Durch die Polizeiblockade am Ring wurde die Demo offenbar in zwei Teile gespalten – und ist mit einem massiven Aufgebot vor Ort.

13:05 Die Anmeldung eines Freiluft-Gottesdienstes scheint erfolgreich gewesen zu sein, wie ein Teilnehmer, der sein Wandkruzifix mit sich trägt, erkennen lässt. So oder so: Die Demo konnte vor wenigen Augenblicken losmarschieren – eine hoffnungsvolle Nachricht. Dann folgt der nächste Niederschlag: nach nur wenigen Metern wird der Demozug von Polizisten eingekesselt… 

13:00 Der Platz füllt sich inzwischen, die ersten Lautsprecherdurchsagen haben begonnen. Das ist positiv: Denn wie der Wochenblick aus Polizeikreisen erfuhrt, will man die Menschen einen Spaziergang machen lassen, sobald etwa 1.000 bis 2.000 Menschen vor Ort sind.

Je eher sich viele Menschen am Maria-Theresien-Platz sammeln, desto eher kann dieser daher stattfinden. Die Polizei bestätigt das Stattfinden einer Demo:  Die Polizei sagt durch, dass Bild und Tonaufnahmen von der Demo gemacht werden, um im Falle von Straftaten Auswertungen durchzuführen – wir haben es nun also amtlich: die Demo wird stattfinden!

Gleichzeitig auch ein Wermutstropfen: Es werden bereits die ersten Personen beamtshandelt, es gibt Drohungen von Verhaftung, wenn diese sich nicht ausweisen würden.

12:50 Auch diesmal ist der Wochenblick mit mehreren Redakteuren live vor Ort. Darunter befinden sich Bernadette Conrads sowie Redaktionsleiterin Elsa Mittmannsgruber. Diese nutzte die Gelegenheit sofort, ins Gespräch mit den Bürgern zu kommen.

12:45 Der Weisung, ganz genau auf das Tragen von Masken zu achten, leistet die Polizei Folge – und kontrolliert das Attest einer Person ohne Maske. Angesichts einer nicht stattfindenden Demo stellt sich die Frage, auf welcher Rechtsgrundlage eigentlich? Zum Vergleich: Bei der genehmigten Anti-Putin-Demo ist der Exekutive die Einhaltung eines Mindestabstands übrigens herzlich egal… 

12:40 Immer mehr Spaziergänger kommen jetzt zum Maria-Theresien-Platz. Auch erste Österreich-Fahnen wurden bereits gesichtet. Hiermit zeigen die Protestierenden auch: Es geht ihnen um die Zukunft ihrer Heimat. Die Polizei ist inzwischen tatsächlich mit einem Großaufgebot vor Ort.

12:25 Am ursprünglichen Ort der Kundgebung ist es vorerst noch ruhig. Erste Spaziergänger sind dennoch bereits vor Ort. Auch die Polizei lässt sich vereinzelt dort blicken.

Ein Plädoyer für die Freiheit

12:15 Abgerundet wird die Übertragung neuerlich von Ex-Innenminister Herbert Kickl, der sich bei Pühringer für ihre Zivilcourage bedankte. Dies bestätige seinen Eindruck von den Beamten an der Basis: Sie wollen Menschen schützen und Bürgern helfen. An der Spitze der Regierung gehe es jedoch nur um Macht und eben nicht um Ideale.

An alle „Vertreter der Freiheit“ richtete er einen Appell: „Ihr nehmt nur Bürgerrechte war, laßt euch nicht einschüchtern. Gerade die Verbote und die haarsträubenden Begründungen sind der Beweis, dass man weiter machen muss.“ Dort, wo Menschen gegen Aufrecht aufstünden, sei Freiheit und Hoffnung – wo die Regierung sei hingegen Diffamierung und Angst. Diese regiere nur auf Druck – und diesen müsse man nun friedlich aufrechterhalten.

12:05 Daraufhin folgt im Livestream die als Mut-Polizistin bekannt gewordene Birgit Pühringer – zu sehen im Tandem mit Herbert Kickl. Für den blauen Klubchef ist dies ein guter Zeitpunkt, darauf hinzuweisen, dass sich der Protest nicht gegen die Polizei, sondern gegen die Regierung und deren Corona-Maßnahmen richte. Es sei fatal, wenn die Regierung versuche, einen Spalt zwischen Polizei und Bevölkerung hineinzutreiben und es auf Eskalation anlege. 

Pühringer unterstreicht dies aus der anderen Warte: Polizeiliches Handeln sollte immer dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit folgen, dies sei nicht mehr der Fall. Die Beamten müssten unrechtmäßige Verordnungen durchführen – und später persönlich ihren Kopf dafür hinhalten. Die vierfache Mutter stand ebenfalls wegen ihrer Kinder auf – und erfuhr mediale Angriffe und Defamation. Die Zuschriften der Bürger waren hingegen positiv.

11:55 Im Livestream folgen Martin Rutter als wichtiger Organisator des Corona-Widerstands sowie Romana Palmetshofer, die Anmelderin der Demo „Für die Freiheit“. Palmetshofer unterstreicht die Demos als „einzige Möglichkeit, nach außen zu treten und sich Gehört zu verschaffen“. Schließlich gehe es um die Zukunft unserer Kinder.

Rutter wiederum hofft auf eine große Anzahl von Menschen, die zeigen, dass sie sich ihre Freiheiten nicht verbieten lassen. Der heutige Tag sei ein „weiterer Mosaikstein“, der zeige, dass die Regierung rücktrittsreif sei. Er sieht die Möglichkeit, heute durch einen friedlichen Spaziergang mit tausenden Menschen einen „Meilenstein“ zu setzen.

11:50 Auch in der Nähe des Wiener Rathauses stoßen unsere Reporter vor Ort auf erhöhte Polizeipräsenz.

11:45 Auch der patriotische Aktivist Martin Sellner dokumentiert die Geschehnisse in seinem Telegram-Kanal wieder. Er vermeldet die Auflösung eines ersten Autokorsos am Ring: „Jedes Zeichen von Protest wird sofort von der Polizei gehandelt. Spazierengehen bis dato erlaubt.“

11:35 Als nächstes sind die Unternehmerin und Mutter Edith Brötzner und die Linzer Mut-Wirtin Alexandra Pervulesko am Wort. Brötzner verweist auch auf die untragbare Situation in den Schulen. Die Untersagung der Demo sieht sie als Offenbarungseid der Regierung: „Nun wird es offensichtlich, dass zensiert wird und die Grundrechte massiv eingeschränkt. […] Es ist reine Willkür. Die Eigenverantwortung wird den Menschen völlig genommen.“  Pervulesko lässt den Widerhall auf ihre Lokal-Öffnung Revue passieren: „Die Solidarität war überwältigend. Lasst uns endlich wieder arbeiten, bevor der Mittelstand und die kleinen Betriebe endlich in die Insolvenz gehen.“

11:30 Herbert Kickl bedauert die Zunahme der Zensur, eine de-facto-Gleichschaltung der Medien und einen Zentralangriff auf Freiheitsrechte wie die Versammlungsfreiheit. Jetzt gelte es, Zeichen zu setzen, dass es auch eine Oppositionspartei gebe, die sich der Sorgen der Menschen annimmt. Dabei gehe es nicht um Vereinnahmung, sondern darum, eine Bühne zu bieten. Denn Politik heiße, den Menschen zu dienen. Denn: „Wer schweigt, stimmt zu, aber Zustimmung ist das letzte bei dieser Situation.“ 

Livestream der Redner jetzt online

11:30 ff. Der Livestream der Redner der verhinderten Demo ist jetzt online auf der Facebook-Seite des Wochenblick. Natürlich können Sie ihn auch bequem hier in unserem Ticker anschauen.

Polizeikontrollen auf Einfahrtswegen

11:25 Auch am Hietzinger Kai werden aus anderen Bundesländern anreisende Busse von eine großen Anzahl von Polizisten kontrolliert. Gehen Sie davon aus, dass dies auf allen Einlasswegen passieren kann und planen Sie – sofern noch möglich – eine Viertelstunde bis eine halbe Stunde mehr Zeit ein.

11:15 Wichtige Info für alle Anreisenden: In Auhof auf der Westeinfahrt nach Wien findet eine große Polizeikontrolle statt. Wir raten, die mitgeführte Maske auch zu verwenden – insbesondere wenn Sie sich in einer Fahrgemeinschaft oder in einem Bus befinden. Einzelne Busse werden bereits von einem Großaufgebot kontrolliert, teilweise werden die Insassen einzeln kontrolliert. Laut unseren Informationen sind die Beamten dort derzeit aber freundlich und agieren mit Augenmaß

Da die Verordnung des Gesundheitsministeriums das Tragen von Masken in Taxis, Bussen und Fahrgemeinschaften vorschreibt: Bleiben Sie ruhig und bieten Sie den Beamten keinen Anlass, Ihnen die Anreise zu verweigern. Wir empfehlen zudem Besonnenheit – kennen Sie Ihre Rechte und lassen Sie sich weder einschüchtern noch ausfratscheln. Treten Sie den Beamten möglichst freundlich entgegen – diese sind nur Befehlsempfänger.

Etliche am Weg in die Bundeshauptstadt

10:55 Unser Reporterteam auf Achse traf bei der Anfahrt auf einer Raststätte in Niederösterreich auf zahlreiche motivierte Menschen, die sich auf der Anreise nach Wien befinden. Ganze Reisebusse sind am Weg: Die Bürger sind erbost über die Verbote, aber die Stimmung ist positiv. Immer wieder erspähen wir auch Autos mit rot-weiß-roten Fahnen. Zahlreiche Menschen dürften sich durch die Verbote also nicht von friedlichen Protesten abhalten lassen.

10:45 Wir beginnen mit unserer Berichterstattung zu den heutigen, losen Protesten in Wien. Erster Fixpunkt wird gegen 11.30 Uhr ein Livestream sein, bei dem die Redner der verhinderten Großdemo gesammelt sprechen werden. Sie finden Ihn auf fpoe.at, auf der Facebook-Seite von Herbert Kickl – sowie natürlich hier bei uns beim Wochenblick.