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Händereibend hatten Trump-Gegner darauf gewartet, dem US-Präsidenten beim Präsidentschaftswahlkampf unlautere Verbindungen zu Russland anhängen zu können – nun schauen sie durch die Finger.

Seit Trumps Wahlsieg im November 2016 kochen immer wieder die Gerüchte um eventuelle Absprachen zwischen Trumps Wahlkampf-Team und Russland hoch. Dabei wird Trump vorgeworfen, mit Hilfe des Kremls die Wähler für seinen Gunsten manipuliert zu haben.

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Sonderermittler entlastet Trump

Nun legte Sonderermittler Robert Mueller nach zweijähriger Recherche seinen Bericht vor. Das Ergebnis: Es gibt keine Hinweise auf eine „wissentliche Verschwörung“. Die Frage, ob der US-Präsident die Justiz bei den Russland-Ermittlungen mit der Entlassung des FBI-Chefs James Comey, behindert hat, ließ Mueller offen. Justizminister Robert Barr machte jedoch nach Beratungen mit seinem Stellvertreter Rod Rosenstein jedoch klar: Es gibt nicht genügend Beweise, um eine Straftat nachzuweisen.

Keine Absprache über Hackerangriffe

Sonderermittler und Justizminister sahen ebenfalls keinen Zusammenhang zwischen den mutmaßlichen russischen Hackerangriffen auf Computer der Demokraten und den folgenden Veröffentlichungen ihrer E-Mails. Sogenannte Phishing-Mails köderten Zugangsdaten der Benutzer, auch die demokratische Präsidentschaftskanditatin Hillary Clinton war davon betroffen.

Vollständige Entlastung

Donald Trump versteht den Bericht als „vollständige Entlastung“ und twittert: „Keine geheimen Absprachen, keine Behinderung (der Justiz), vollständige und totale Entlastung“.

Bei einem Interview vor seinem Rückflug aus Palm Beach in Florida ins Weiße Haus legte er noch nach: „Es ist eine Schande, dass unser Land das durchmachen musste (…) Es ist eine Schande, dass Ihr Präsident das durchmachen musste“.

Demokraten lassen nicht locker

Die Demokraten, allen voran der Fraktionschef im Senat, Chuck Schumer, und die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, fordern nun eine vollständige Veröffentlichung des Ermittlungsberichtes.