Im Wahljahr wird bekanntlich mit harten Bandagen gekämpft. So war es wenig verwunderlich, dass der als linksliberal geltende Sender CNN sich darüber freut, dass Twitter im Mai eine Aussage von US-Präsident Trump als „möglicherweise irreführend“ markierte, nachdem dieser die Sorge über Wahlfälschungen im Herbst bekundete.

Nun beschwerte sich ein CNN-Journalist, dass ähnliche Beiträge des Amtsinhabers nicht häufiger dem Zensurstift zum Opfer fallen. Seiner Ansicht nach sei es die Aufgabe des Kurznachrichtendienstes, zu „entscheiden, was richtig und was falsch“ sei.

Dass der Technologiekonzern Trumps Tweets nicht häufiger markiere, lasse die Aktion im Mai wie einen „einmaligen Ausrutscher und nicht wie die neue Normalität erscheinen“.
Bürger ärgerten sich über den Artikel, ein Nutzer schrieb etwa: „Könnt ihr euch erinnern, als Liberale einst für Meinungsfreiheit kämpften?“