Eine Studie des österreichischen Integrationsfonds hat ermittelt, dass sich viele Österreicher in ihrem Lebensumfeld nicht mehr sicher fühlen. Oberösterreichs FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner präsentierte einen 5-Punkte-Plan zur Wiederherstellung der Sicherheit.

Wie der Meinungsforscher Rudolf Bretschneider ermitteln konnte, nehmen 70% der Befragten soziale Brennpunkte wahr, in denen sie sich nicht gerne aufhalten.

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Studie: negative Folgen für Zusammenleben in Österreich

Jeder Zweite sieht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Krankenhäusern, Ämtern und Bildungseinrichtungen Hotspots. Vor allem ältere Menschen meiden zunehmend Bereiche des öffentlichen Lebens aus Angst vor Gewalt. Außerdem fürchten die Wiener, dass fremde Konflikte zukünftig noch stärker durch die Zugewanderten ausgetragen werden.

Zu über 70% sehen die Studienteilnehmer in den Favoritner Kämpfen zwischen Türken und Kurden einen Konflikt, der seinen Ursprung im Ausland hat. Außerdem befürchten die Befragten negative Folgen für das Zusammenleben in Österreich. Großes Problempotenzial sahen die Teilnehmer, die in wissenschaftlichen Fokusgruppen befragt wurden, im radikalen Islam und in Drogenkonflikten, die die Hotspots prägen.

Bei 4 von 10 der Befragten konnte eine drastische Verschlechterung ihres subjektiven Sicherheitsgefühls ermittelt werden.

Trotz ‚geschlossener Grenzen ging Migration weiter

Man müsse sich gerade im Bereich von Asyl und Migration unangenehmen Wahrheiten stellen, erklärte Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner. So wären auch während der Hochphase der strikten Corona-Maßnahmen illegale Migranten – entgegen der öffentlichen Darstellung von geschlossenen Grenzen – nach Österreich gekommen.

5-Punkte zur Wiederherstellung der Sicherheit

Haimbuchner präsentierte im Zuge einer themenbezogenen Pressekonferenz 5 Punkte, die zu seiner Lösung der Probleme führen sollen:

  1. Echter Grenzschutz: Reduzierung der illegalen Migration auf Null
  2. Zurückweisungen an der österreichischen Grenze
  3. Verweigerung der Annahme von Asylanträgen bei Einreise über sichere Drittstaaten
  4. Hilfe vor Ort: Schaffung von international verwalteten Asylzentren in Maghreb-Staaten
  5. Wirtschafts- und Finanzsanktionen gegenüber Drittstaaten, die sich weigern, in Asylfragen zu kooperieren.

Die hohe Asylgewalt sei auf das Versagen in der Krise 2015 zurückzuführen. Haimbuchner bezeichnet die Situation als ein Versagen Österreichs sowie der gesamten Europäischen Union.

Es gehe nicht darum, den Migranten Vorwürfe zu machen. Die Migranten wären durch falsche Versprechungen nach Europa gelockt worden, analysierte Vize-Landeschef Haimbuchner im Zuge der Pressekonferenz.

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