Geht es nach den Wünschen des stellvertretenden Landeshauptmannes Manfred Haimbuchner, soll Deutsch in Zukunft auch gesetzlich verankert Schulsprache sein. Das bedeutet, dass nicht nur im Unterricht, sondern auch in den Pausen und bei Schulveranstaltungen die deutsche Sprache verwendet werden muss.

„Für eine funktionierende Gesellschaft ist eine gemeinsame Sprache unverzichtbar. Als Landeshauptmann-Stellvertreter und Familienreferent des Landes Oberösterreich ist es mir daher ein besonderes Anliegen, die Vermittlung der deutschen Sprache im schulischen Alltag bestmöglich zu verwirklichen. Dafür ist vor allem das Prinzip ‚Schulsprache Deutsch‘ ein geeignetes Mittel“, verdeutlicht Manfred Haimbuchner.

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Petition als Privatperson

Zu diesem Zweck hat Haimbucher, selbst Vater eines Sohnes, nun als Privatperson eine Onlinepetition unter www.openpetition.eu/at/petition/online/deutsch-am-pausenhof gestartet, um an Bildungsminister Heinz Faßmann zu appellieren, diese Forderung umzusetzen.

„Ich würde mich über zahlreiche Unterstützer dieses Anliegens und meiner Petition sehr freuen!“, so Haimbuchner weiter. Die Umsetzung dieser Maßnahme würde einen wichtigen Beitrag zur besseren Integration, Leistungsförderung und Kommunikation darstellen.

Weg zum Erfolg ebnen

Als einer der ersten Unterstützer trug sich der oberösterreichische FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr in die Liste ein. Dieser sieht sich „als verantwortungsvoller Politiker verpflichtet, jungen Leuten den Weg zum schulischen und beruflichen Erfolg zu ebnen“. Die Schulsprache Deutsch biete dafür eine geeignete Voraussetzung.