Während die Regierung den Bürgern immer wieder mit dem Strafgesetz droht, scheint klar zu sein, dass die Maskenpflicht nichts bringt. Hochrangige Beamte hatten sie bereits als psychologischen Effekt enttarnt. AGES-Abteilungsleiter Franz Allerberger erklärte mehrfach, dass Masken keine Auswirkung hatten. Auch aktuell relativierte er die „Gefahr“ in Supermärkten. Die Opposition spricht von „reiner Schikane“.

Dr. Franz Allerberger, Infektionsmediziner der AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit), Leiter des Geschäftsfeldes „Öffentliche Gesundheit“ erklärte mehrfach, dass das Tragen von Masken wenig bis keinen Sinn hätte. Beispielsweise am 12. Mai im ORF „Tragen im Freien ergebe überhaupt keinen Sinn“. Das investigative Portal „Addendum“ fasste diese und andere Meinungen im Juli zusammen: „Warum die Rückkehr zur Maskenpflicht übertrieben ist“. Auch am 21. Juli bekräftigte Allerberger im ORF Morgenjournal, dass die Gefahr einer Ansteckung im Supermarkt eher gering wäre: „Wir haben in Österreich bis zum heutigen Tag keinen belegten Ausbruch, der auf einen Supermarkt zurückzuführen ist.“

Maskentragen hatte keinerlei Auswirkungen

Seine Fachmeinung hat Allerberger über all die Monate nicht geändert – wofür man in PR-lastigen Zeiten wie diesen schon Respekt zollen muss. So erklärte er am 19. August im Kurier „Maskentragen hatte keinerlei Auswirkungen“. Und, von vielen vergessen – bevor sich die Regierung zu einem nie dagewesenen Hype entschied, erklärten alle Fachexperten, dass Masken nicht vor Übertragung und Ansteckung schützen. So auch hier in „Die Presse“ am 28. Jänner „Atemschutzmaske kann Gesundheit gefährden“.

Schikane der Bevölkerung beenden

Speziell die FPÖ ist nicht länger bereit, die Schikane der Bürger hinzunehmen. So erklärte FPÖ-Klubobmann herbert Kickl schon im Juli, dass die Coronavirus-Krise wohl gerade dem Innenministerium zurecht käme, um das Versagen bei der Bekämpfung von illegaler Zuwanderung, Kriminalität, Gewalt-Demos und Islamismus zu verschleiern. „Außer Symbolik habe die Maske wirklich keinerlei Effekt, sondern sie sei reine Schikane, mit der man der Öffentlichkeit eine Art von Tätigkeit vorgaukeln, die Menschen aber vor allem in Angst versetzen könne.“

Jetzt Schaden wieder gut machen

„Wesentlich wichtiger wäre es, wenn sich die Regierung endlich mit der Reparatur des Schadens beschäftige, den sie mit ihren übersteigerten, wirren und teilweise völlig widersprüchlichen Maßnahmen angerichtet habe und jetzt offenbar wieder anrichten wolle“, so Kickl damals. „Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Arbeitslose würden von einer außer Rand und Band geratenen Bürokratie drangsaliert.“ Das zieht sich bis heute durch, was das Einreise-Chaos mit bis zu 15 Stunden Wartezeit dokumentiert.