Dr. Joseph Mercola verfasste für das Online-Portal 2020news einen viel beachteten Artikel zu möglichen Nebenwirkungen der geplanten Covid-19-Impfung. Dabei wird auf eine Studie Bezug genommen, die offen legt, dass COVID-19-Impfstoffe in manchen Fällen einen schwereren Krankheitsverlauf verursachen könnten.

Ob die Existenz dieser Nebenwirkung wirklich an die Öffentlichkeit dringen sollte, darf hinterfragt werden. Es geht um eine antikörperabhängige Verstärkung der schädlichen Wirkungen des Virus. Dabei wird die Immunantwort des Körpers nicht gestärkt, sondern das genaue Gegenteil bewirkt. Für das Virus wird es leichter, in die Zellen einzudringen. Dies könne unter Umständen zu einer viel schwereren Erkrankung führen, als bei nicht geimpften Personen.

Versuchspersonen nicht auf Risiko hingewiesen

Die erwähnte Studie hält fest, dass man die Probanden auf dieses Risiko „an prominenter Stelle“ hätte hinweisen müssen, um den medizinisch-ethischen Standard zu wahren. Dies wurde aber offenbar verabsäumt. Vielmehr habe man das Risiko verschleiert. Damit wäre es verunmöglicht worden, dass die Versuchspersonen eine wirklich „informierte Einwilligung“ zur Teilnahme abgeben. Zu Deutsch: die Teilnehmer wurden getäuscht, kommt es zur Schädigung eines Probanden, könnte dies rechtliche Folgen nach sich ziehen.

Impfstoffe gegen verwandte Coronaviren nie zugelassen

Es wurde darauf hingewiesen, dass die Impfstoffe gegen die eng verwandten Coronaviren SARS, MERS und RSV nie zugelassen wurden. Denn all diese Impfstoffe, egal ob sie aus Protein, viralem Vektor, DNA oder RNA bestanden und auch unabhängig davon, wie sie verabreicht wurden, konnten zur erwähnten gefährliche Nebenwirkung der antikörperabhängigen Verstärkung (ADE) führen.

Impfung kann Erkrankung unter Umständen verstärken

Dabei handelt es sich nicht um ein neues Phänomen. Die Antikörperforschung kennt es seit langem. Die ADE der Infektion gilt als großes Problem bei der Krankheitsbekämpfung durch Impfungen. Seit 2002 wurden von Forschung und Pharmaindustrie etwa 30 Wirkstoff-Kandidaten gegen SARS hergestellt. Alle scheiterten im Tierversuch – und dies angeblich fatal. Angeblich wären alle Versuchstiere schwer krank geworden und letztendlich verstorben, sobald sie mit dem echten Virus in Berührung kamen.

Eine ähnliche Begebenheit wird von Menschenversuchen aus 1960 berichtet. Damals wurde ein Impfstoff gegen RSV an Kindern getestet. Alle erkrankten, zwei starben. Im Jahr 2017 scheiterte ein Tierversuch hinsichtlich einer RNA basierenden Studie mit Impfstoffen gegen MERS. Die Versuchstiere erkrankten bei einer zweiten Infektion noch schwerer als beim ersten Mal – und zwar an einer verstärkten Lungenentzündung.

Viele Studien und Versuche mit Coronaviren, alle gescheitert

Im Jahr 2012 wurden Versuche mit einem Impfstoff gegen SARS durchgeführt, also dem „Vorgängervirus“ von SARS-Cov-2, wenn man so will. Dabei wurde eine „immunpathologische Reaktion“ festgestellt – also eine Fehlfunktion des Immunsystems. Solche sind beispielsweise Autoimmunerkrankungen, Überempfindlichkeitsreaktionen, fehlgeleitete oder überschießende Immunreaktionen und mehr – anders gesagt eine Schädigung des Organismus.

Alte Menschen besonders gefährdet

Besonders alte Menschen sollen für den gefährlichen und mehr als unerwünschten ADE-Effekt anfällig sein. Also die Personengruppe, die durch das SARS-Cov-2 Virus ohnehin schon am meisten gefährdet ist. Auch hierzu wird eine Studie zitiert.

Impfstoff aus Schnellverfahren soll plötzlich funktionieren?

Bei all den Fehlschlägen der letzten Jahrzehnte und dem Umstand, dass nie ein Impfstoff gegen die eng verwandten Virenstämme SARS, MERS und RSV das lange und penible Zulassungsverfahren durchlaufen konnte, stellt sich die dringende Frage nach Sinn oder Unsinn einer Impfung, die in nicht einmal einem Jahr im Schnellverfahren aus dem Boden gestampft wurde. Dass so eine „Immunisierung“ tatsächlich ganz ohne unerwünschte Nebenwirkungen so funktioniert wie erhofft oder von der PR-Maschinerie versprochen, wäre wohl ein äußerst glücklicher Zufall.

Lesen Sie dazu auch den ausführlichen und detaillierten Artikel auf 2020news.