Am Dienstagabend gingen die Proteste gegen die landesweiten Ausgangsverboten in den Niederlanden weiter. Wieder gingen mutige Menschen in sämtlichen Städten auf die Straße und forderten ein Ende der Ausgangssperren.

Die Niederländer organisieren sich dabei via WhatsApp und geben zum Beispiel durch, wo Polizei steht, damit man die Beamten umgehen kann:

Was in Frankreich die Gelbwesten sind, sind in Holland die Oranje-Westen. In orangefarbenen Leuchtwesten gingen die Menschen am Dienstagabend auf die Straße, um gegen die Haft im eigenen Heim zu demonstrieren:

In Maastricht schützten am Dienstagabend wieder „böse Rechte“ die Geschäfte vor Plünderungen.

Banden von Einwanderern marokkanischer Herkunft hatten an den vergangenen drei Abenden Geschäfte angegriffen und geplündert. Dagegen wehren sich jetzt Bürgerwehren Seite an Seite mit Fußball-Hooligans:

In Den Bosch schützten ebenfalls Hooligans, die von den Mainstreammedien als Krawallmacher bezeichnet werden, das Rathaus.

Die Polizei durchsuchte den Pressefotografen Danny Goossen in Rotterdam:

Die Straßen in Den Haag waren nach der Ausgangssperre alles andere als leer:

Wieder hatte die Polizei alle Mühe gegen den Widerstand in sämtlichen Städten vorzugehen:

Am Mittwoch soll im niederländischen Parlament über die Ausgangssperre gesprochen werden:

https://twitter.com/RaymondEnkt/status/1353960236210671617/photo/1

Erneut fiel am Dienstagabend auf, dass Chinesen wie Heuschrecken über Twitter herfielen und versuchten, die Berichte über den Widerstand in den Niederlanden gezielt zu sabotieren, indem tausende Tweets unter dem Hashtag #avondklokrellen von Chinesen abgegeben wurden, die sich über die Niederlande lustig machten. Sie wollten somit offenbar verhindern, dass der Hashtag weitere Wellen schlägt und vermutlich dazu beitragen, dass der Aufstand in den Niederlanden weltweit keine Beachtung findet.

Menschen erinnern an deutsche Besetzung

Doch in Holland wird protestiert. Die Menschen haben die Nase von den Ausgangssperren gestrichen voll. Viele Ältere erinnern daran, dass 1942 schon einmal eine Ausgangssperre verhängt wurde. Jeder, der dagegen verstieß, wurde damals standrechtlich erschossen. Sie haben das nicht vergessen und besonders Ältere leiden erheblich unter den Ausgangssperren.