Ein Kommentar von Johannes Schüller

Weiter Aufregung nach dem Angriff des Milliardärs Dietrich Mateschitz auf das „politisch korrekte“ Establishment. Die österreichische Schickeria reagiert verstört bis niedergeschlagen.

Für die schweigende Mehrheit dürften die Worte von Red-Bull-Gründer Mateschitz „wie eine Erlösung“ gewirkt haben. („Wochenblick“ berichtete) Für das linke Establishment in Österreich ist die politisch-unkorrekte Ansage eher unangenehm.

Großer Jammer bei linken Journalisten

In ihrer eingeübten und wenig liebenswürdigen Süffisanz sind sich linke Kunst- und Medienschaffende wieder einmal einig: Dietrich Mateschitz würde „wie ein Wutbürger reden“ und bediene die „Klischees der Rechtspopulisten“. Für ORF-„Staatskünstler“ Florian Scheuba wirkt Mateschitz „wie ein Frank Stronach, der beim Seniorenheim-Fasching als Felix Baumgartner“ verkleidet geht.“

Für ORF-Redakteur Robert Wiesner sind die Aussagen von Mateschitz zur EU „gruselig“. Und Fabian Schmid, vom „Standard“, scheint angesichts der klaren Verurteilung der „Willkommens-Kultur“ nahe am emotionalen Zusammenbruch: „Das ist so mies von Mateschitz, ich kann es gar nicht in Worte fassen.“

„Wochenblick mit Milliardenbudget“?

Das von Mateschitz angekündigte neue Medienprojekt lässt vor allem die journalistische Twitteria aufhorchen. Gründet der milliardenschwere Unternehmer nach ServusTV gar ein „rechtes Hetzportal“? Einschlägige Journalisten und Journalistinnen vermuten gar einen „Wochenblick mit Milliardenbudget“ und zeigen damit, dass ihnen die bloße Existenz des „Wochenblicks“ unangenehm ist – auch ohne Milliardenbudget.

Claus Pandi von der „Kronen-Zeitung“ macht sich gleich vorab lustig über das neue Medien-Projekt. Dieses könne sich in Anlehnung an das rechte US-Portal „Breitbart“ womöglich „Bullbart“ nennen.

Typischer Vorwurf: „Verschwörungstheoretiker“

Die einschlägigen Journalisten-Kreise reagieren genau so, wie es Mateschitz in seinem Interview beschrieben hat. Im Interview zeigt er auf, dass alle Beobachter, die sich nicht einem klaren „Meinungsdiktat“ fügen, in Europa „als Verschwörungstheoretiker oder Rechtspopulist abgestempelt“ werden würden. Claus Pandi von der „Krone“ tat genau das und unterstellte daraufhin auf Twitter „Aluhut“-Fantasien:

https://twitter.com/Claus_Pandi/status/850961209134370816

ORF-Reporter Hanno Settele fasste die Aufregung der Medien-Schickeria treffend zusammen: Genau jene, die Mateschitz in Frage gestellt hat, würden sich nun zeigen. Und sie zeigten sich haufenweise.

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