Für ein klares Nein gegen ein neues Atommüll-Endlager an der deutsch-österreichischen Grenze wären die deutschen Grünen nicht zu haben. Ein solches könnte in Saldenburg im Bayerischen Wald errichtet werden. Das berichtete das patriotische Magazin Info-DIREKT am 28. September. 

Das setzt der Heuchelei die Krone auf: Saldenburg bleibt mit Unterstützung der Grünen ein möglicher Standort für ein Atommüll-Endlager. Aktuell präsentierte die deutsche Bundesregierung  90 mögliche Standorte. Bis zur österreichischen Grenze sind es nur 25 Kilometer Luftlinie. Die nächste größere Ortschaft in Österreich ist Schärding – in direkter Nähe sind die Flüsse Ilz, Inn und Donau. Bei einer Kontamination des Wassers würden radioaktive Partikel quer durch Österreich fließen.

Grüne lehnen Endlager nicht ab

Der grüne Landtagsabgeordnete Anton Schuberl wurde auf Facebook mit der Tatsache konfrontiert, dass deutsche Geologen ganz Deutschland nicht als sicheren Endlagerplatz ansehen. Schuberl meinte daraufhin „… ich bin dennoch dafür, den Ort auszuwählen, der der sicherste ist.“ Auch der grüne Parteichef Habeck will sich laut Info-DIREKT nicht gegen ein Atommüll-Endlager stellen: „Wenn der sicherste Standort für die Endlagerung in meinen Wahlkreis ist, stelle ich mich hin und sage: Es ist nicht schön, aber dann muss es hier sein. Das erwarte ich mir auch von anderen Politikern.“ Der Regierung folgsam zuzustimmen erhöht wohl die Chancen, Teil der nächsten Bundesregierung zu sein.

Atommüll transmutieren, nicht endlagern

Würde Deutschland sich nicht gegen Forschungen und wissenschaftliche Erkenntnisse im Bereich der Atomenergie sträuben, gäbe es viel bessere Methoden als eine Atommüll-Endlagerung. Man kann den Atommüll als Brennstoff für Atomkraftwerke der vierten Generation verkaufen. Solche sind beispielsweise in Russland in Betrieb. Die Niederlande planen gleich zehn neue Reaktoren – möglicherweise mit dieser neuen Technik (Wochenblick berichtete). Die Vorteile liegen nicht nur darin, dass durch die Konstruktionsart keine Kernschmelze mehr möglich ist – die so genannte Transmutation stark strahlender Materialien ist eine echte Revolution. Glaubte man früher, man müsse diese quasi über Jahrhunderttausende sicher lagern, verändern diese Reaktoren alles. Sie transmutieren das Material und aus extrem strahlendem Material mit 24.000 Jahren Halbwertszeit wie Plutonium-239 werden 500 Jahre Halbwertszeit. Das ist zwar immer noch viel – aber im Vergleich ein gewaltiger Fortschritt: Und – damit wird sogar effektive nukleare Abrüstung möglich. Wer sich aber auf Befehl der Grünen solchen Erkenntnissen verschließt, wird übrig bleiben – und die neue Technologie bleibt in der Hand anderer Länder und Kontinente.