SPÖ-Staatssekretärin Duzdar und Medienminister Drozda krempeln die Bedingungen für Medien um. „Fake News“ – also vermeintliche Falschmeldungen – sollen bestraft werden. Eine höhere Presseförderung soll vermeintliche „Qualitätsmedien“ belohnen.

Da bei vielen großen Zeitungen und Fernsehsendern die Zahlen der Konsumenten einbrechen, sind gewisse Politiker alarmiert. Es gelte nun, die aufkeimende Konkurrenz – vor allem im Internet, aber auch auf dem Printmarkt (wie durch den „Wochenblick“), aufzuhalten. Duzdar schreibt dagegen auf Facebook: „Bei Fake News müssen wir alle gemeinsam daran arbeiten, deren Verbreitung zu unterbinden.“ Kein vernünftiger Mensch könnte dem widersprechen! Die Richtigkeit einer Medien-Information ist für die Beurteilung der Lage absolut wichtig.

Sind alternative Medien an „Fake News“ schuld?

Doch gibt es Falschmeldungen erst seit dem Jahr 2017? Haben falsche und geschönte Berichte nicht erst dazu geführt, dass „alternative Medien“ überhaupt entstanden sind? Fakt bleibt: Die Medien sagen nicht immer die ganze Wahrheit. Indem sich heute viele Menschen über verschiedenste Quellen und das Internet informieren, fliegen Medien-Lügen sehr schnell auf. Gerade punkto Masseneinwanderung wurde viel gelogen – und die Menschen haben diesen Betrug durchschaut. In der Realität sind Asylanten überdurchschnittlich oft an Sexualdelikten und Vergewaltigungen beteiligt – doch in manchen Medien wird das schöngeredet.

„Krone“ für Tatsachenfeststellung „verurteilt“

Im November 2015, am Höhepunkt der sogenannten Flüchtlings-Welle, verurteilte der „Presserat“ die „Kronen-Zeitung“ wegen eines Artikels mit der Überschrift „Der IS auf dem Weg zu uns“. Im Artikel wird davor gewarnt, dass islamistische Terroristen die Flüchtlingswellen nach Europa ausnutzen könnten. Der „Presserat“ – ein Privatverein großer Zeitungen wie „Standard“, „Kurier“ und „Profil“  – verurteilte die „Krone“ wegen dieses Berichts. Der Grund: „Pauschalverunglimpfungen und Diskriminierung“ gegen Asylwerber. Die Anschläge haben längst stattgefunden – Täter waren überproportional häufig eben doch Asylwerber.

Entscheidet der „Presserat“ bald über Steuergelder?

In der Medienbranche tobt derzeit ein Kampf um die Art der Berichterstattung. Kann man den Leserinnen und Lesern die ungeschminkte Wahrheit zumuten? Oder muss man sie vor unbequemen Fakten „schützen“? Der „Österreichische Presserat“ empfiehlt in einer Checkliste, wie man über Flüchtlinge berichten sollte. Demnach sollte die Nationalität eines Verdächtigen eher weggelassen werden. Medien, die sich diesem Dogma nicht unterwerfen, sind von „Verurteilungen“ durch den „Presserat“ bedroht.

Das ist deshalb brisant, da angedacht wird, dass nur mehr jene Medien Steuergeld in Form von Presseförderung oder Inseraten bekommen sollen, die sich dem „Presserat“ unterwerfen oder nicht von diesem verurteilt werden. Das könnte zur Folge haben, dass die Zeitungen – über den finanziellen Druck – die Berichterstattung noch stärker im Interesse der Mächtigen manipulieren müssen.

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Immer mehr „Fake News“ sind in den Medien im Umlauf. Doch wie soll man mit diesem Phänomen umgehen? Zu dieser Frage hat der „Wochenblick“ am 9. März in Linz eine Veranstaltung organisiert.

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