Dass vergangene Woche Linksradikale in Berlin-Schöneberg, inmitten eines Mietsblocks im dichtbesiedelten Wohnquartier, eine Rohrbombe hochjagten, war den etablierten Medien allenfalls eine Randnotiz wert (Wochenblick berichtete). Dabei war die Detonation massiv: Trümmerteile flogen fast 100 Meter weit, ein 60-jähriger Mann wurde verletzt. Es grenzte an ein Wunder, dass es keine Toten gab. Die Polizei nahm zwei Tatverdächtige fest – und stellte noch eine zweite funktionierende Bombe samt Sprengvorrichtung sicher.

Die genauen Motive sind noch unklar – auch, ob es sich um einen Terrorakt oder einen gezielten Anschlag handelte. Ein Zusammenhang mit einer ähnlichen Explosion einige Blocks weiter vor zwei Wochen könne nicht ausgeschlossen werden, schreibt die „Berliner Zeitung“. Nicht auszudenken jedenfalls, wie wohl die Reaktion ausgefallen wäre, hätten Rechtsextremisten oder auch angebliche patriotische Aktivisten dasselbe getan: Deutschland wäre wieder einmal in Nazihysterie verfallen. Bei obenstehender Tat rätselt aber beispielsweise die FAZ in unfreiwilliger, Satire-ähnlicher Manier: Linke Szene: War Rohrbomben-Bau politisch motiviert?

Medienpädagoge und Deradikalisierungs-Experte

Die eigentliche Sensation sind jedoch die Tatverdächtigen und ihr Umfeld. Bei den Berliner Bombenlegern handelt sich um zwei Akademiker, beides Politikwissenschaftler. Sie stehen im Verdacht, auch an dem linksterroristischen brutalen Angriff auf ein ZDF-Kamerateam am 1. Mai 2020 in der Nähe des Alexanderplatzes beteiligt gewesen zu sein. Der eine ist Lehrer; sein Komplize und Mitbewohner war zuletzt „medienpädagogischer Leiter“ in einem linken Kreuzberger Verein für digitale Bildung namens „mediale pfade“ und galt als „Rechtsextremismus-Experte“; unter anderem betreute er das Projekt „AntiAnti“ zur „Prävention von Online-Radikalisierung“.

Staatlich mit einer Milliarde finanziert

Hier wurde ganz offenkundig der Bock zum Gärtner gemacht.
Es ist genau übrigens das Milieu, manifestiert in solchen Vereinen und Projekten, das im sogenannten „Kampf gegen Rechts“ von der deutschen Bundesregierung mit der ungeheuerlichen Summe von einer Milliarde Euro staatlich subventioniert wird. Die Schöneberger Rohrbombenexplosion zeigt einmal wieder mustergültig, welche kriminellen Elemente im Windschatten dieser politischen Paranoia mitfinanziert werden. Und es beweist noch etwas: Die schleichende Verbrüderung von „Faust“ und „Stirn“ zu einer neuen RAF.

Die Übergänge werden immer fließender – zwischen Antifa-Schlägerbanden in den Straßen und akademischen Vertretern der sogenannten „Zivilgesellschaft“, die ihre verfassungsfeindliche und staatszersetzende Agenda zunehmend mit denselben Methoden verfolgen.

Fast 10 Jahre Haft für deutschen Bombenbauer, es wird spannend…

Interessant dürfte werden, wie die deutsche Justiz mit diesen Tätern verfährt – ob sie, wenn überhaupt, eine Freiheitsstrafe erhalten oder mit einer Sozialstrafe davonkommen. Wie umgekehrt mit Tätern vom anderen Ende des politischen Spektrums verfahren wird, zeigte der Fall Nino K.: Dieser hatte im September 2016 einen zur „Rohrbombe“ erklärten besseren Silvesterböller vor der Dresdner Fatih-Moschee und dem nahegelegenen Internationalen Kongresszentrum gezündet, wobei es lediglich zu geringem Sachschaden kam. Dennoch lautete das Urteil auf 9 Jahre und 8 Monate Haft – wegen Mordversuchs. Damals war prompt die deutsche Kanzlerin an den Ort des Anschlags gereist. Es bleibt daher spannend zu beobachten, wie wohl die linksextremen Berliner „Sprengmeister“ vor Gericht abschneiden werden. (DM)