Die Mainstream-Medien haben bis heute nichts dazu gelernt

Werbung

Werbung

Polit-Diskussion beim „Liberalen Klub OÖ“

Die Mainstream-Medien haben bis heute nichts dazu gelernt

[responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Vorlesen"]

Werbung

Der prachtvolle Saal war beinahe bis zum Bersten gefüllt: Im April lud der „Liberale Klub“ in Linz zur Podiumsdiskussion „Macht.Medien.Politik.“ Während sich der mitdiskutierende FPÖ-Mediensprecher Hans-Jörg Jenewein versöhnlich gab, griff die OÖN-Journalistin Dr. Christine Haiden tief in die Mottenkiste des linksliberalen Mainstreams. Die Themen des Abends waren sehr brisant!

Ein Kommentar von “wochenblick.at”-Chefredakteur Johannes Schüller

Wut wichtige Emotion

Viele Österreicher lernen Mag. Christoph Hofinger im ORF kennen, wenn sie mit Spannung oder Gleichmut die Bekanntgabe der jüngsten Wahlergebnisse erwarten. Hofinger tritt dort als Meister der brisanten Prozente auf. Denn einer der wichtigsten Arbeitsbereiche seines SORA-Instituts ist das Voraussagen von Wahlergebnissen.

Redaktion 5
“wochenblick.at”-Chefredakteur Johannes Schüller

Als Meinungs- und Sozialforscher wusste Hofinger in den Linzer Redoutensälen auch viel über den Einfluß von Emotionen in der Politik zu berichten. Ohne das oft bemühte Wort freilich zu nennen, brach er dabei zugleich eine Lanze für den zu Unrecht verpönten „Wutbürger“. „Emotionen helfen uns in der Politik. Ohne sie würden wir unsere Wertehaltung nicht spüren“, erklärte Hofinger. Ärger, also auch Wut, sei dabei ein Ausdruck der Sorge um einen Mangel an Gerechtigkeit in der Gesellschaft.

Erregungszustand steigt

Eine Einschätzung, die viele Wutbürger angesichts ihrer stetig wachsenden Empörung über ungerechte Abgabenlast, Asyl-Chaos, irrsinnigen EU-Zentralismus und Steuergeld-Zuckerl für kriminelle Migranten, sicherlich teilen dürften. Auch der ebenfalls auf dem Podium anwesende Medien-Unternehmer und Geschäftsführer von „MediaAffairs“ Walter Schwaiger betonte die prägende Rolle von Emotionen im politischen und medialen Leben.

„Der Erregungszustand steigt immer mehr“, betonte Schwaiger mit Nachdruck. Unterstützt werde dies nicht nur durch lebhafte Facebook-Nutzer, sondern auch durch die während der Veranstaltung verstörenderweise durchgehend „Qualitätsmedien“ genannten Mainstream-Medien.

Bei den entscheidenden Themen gaben sich alle Medien 2015 zum einschlägigen Mainstream-Komplex zugehörig zu erkennen. Gerade die Asylwelle hat dies eindrucksvoll vor Augen geführt. Im Sommer 2015 fand sich keine einzige Tageszeitung, welche auf die Gefahren der offenen Grenzen hinwies.

Österreicher skeptischer

Auf Facebook würden diese ebenfalls auf eine starke Emotionalisierung ihrer Leserschaft setzen – eine Tatsache, die sich insbesondere bei medialen Kampagnen gegen die aktuelle österreichische Regierung regelmäßig bemerkbar macht. Pikant: Auch die sogenannten Qualitätsblätter seien alles andere als fehlerfrei, so Schwaiger. „In den Qualitätsmedien passieren ebenfalls Fehler“, betonte der renommierte Medien-Experte klar.

Zugleich würden sich diese oft abgehoben, ja bisweilen arrogant in der Öffentlichkeit gebärden, wusste Hofinger zudem. Doch das Kind wurde während des gesamten Abends kaum beim Namen genannt: Allein FPÖ-Mediensprecher Hans-Jörg Jenewein versuchte sich in sanfter Kritik, spielte in seinen Beiträgen wiederholt auf den durch Zwangsgebühren finanzierten ORF an. Doch die Kritik blieb für viele Zuhörer zu unkonkret: Namen aggressiver Polit-Redakteure des Zwangsgebühren-Kanals wurden nicht genannt.

Großer Applaus: Armin Wolf bekommt Bildungspreis
ORF-Wolf wird vom linken Medien-Establishment gestreichelt – erst jüngst erhielt er eine Sonderauszeichnung des deutschen Grimme-Preises.

ORF unbeliebter

Als Jenewein freilich anonymerweise von ORF-Journalisten sprach, die aus ihrer linken Gesinnung in sozialen Medien keinerlei Hehl machen, dürften vielen Zuhörern die Konterfeis von Armin Wolf und Stefan Kappacher vor dem geistigen Auge unangenehm aufgeblitzt sein.

Sowohl gegenüber Zwangsgebühren-ORF, Polit-Umfragen als auch Mainstream-Medien hätten viele Österreicher in den vergangenen Jahren eine größere Skepsis entwickelt, war man sich auf dem Podium einig. Dieser Umstand schien die langjährige Chefredakteurin der „Welt der Frau“, Präsidentin des OÖ-Presseclubs und regelmäßige Autorin der „Oberösterreichischen Nachrichten“ (OÖN) Dr. Christine Haiden freilich nicht sonderlich zum Nachdenken zu bewegen.

Unzählige Lügen und Fake News wurden im US-Präsidentschaftwahlkampf 2016 über Donald Trump verbreitet.

OÖN-Autorin strauchelt

Seit dem Regierungsantritt von Donald Trump würden „Qualitätsmedien“ vor allem in den USA einen „Boom“ erleben, betonte sie. Eine Analyse, die angesichts harter Fakten in punkto Auflage und Leserzahlen wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt. Angesichts des Silvester-Horrors von Köln 2015/16 und der damit verbundenen verspäteten und wichtige Aspekte aussparenden Berichterstattung überregionaler Medien betonte Haiden, die Leser hätten den „Qualitätsmedien“ eben mehr Zeit zum Recherchieren geben müssen.

Die Aussage sorgte für spürbare Empörung im Saal, war doch der Umstand, dass es sich in Köln um grabschende und vergewaltigende Nordafrikaner-Mobs handelte, früh offensichtlich. Spätestens jetzt hätte man eine Diskussion über die Selbstgefälligkeit des Mainstreams erwartet. Doch zum Bedauern vieler Gäste blieb dieser Schlagabtausch aus.

[post-views]
Die Mainstream-Medien haben bis heute nichts dazu gelernt TEILEN
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on telegram
Telegram
Share on reddit
Reddit
Share on email
Email
Ähnliche Artikel
Schlagwörter
NEWSLETTER

Bleiben Sie immer aktuell mit dem kostenlosen Wochenblick-Newsletter!

Neuste Artikel