Elon Musk bekommt Twitter-Konkurrenz: Trump setzt seine „Truth“-Plattform in Gang

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Freiheit dem EU-Diktat beugen

Elon Musk bekommt Twitter-Konkurrenz: Trump setzt seine „Truth“-Plattform in Gang

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  • Elon Musk bekommt Twitter-Konkurrenz
  • Trump startet in kürze „Truth Social“
  • Kehrt nicht auf Twitter zurück
  • Twitter ist langweilig
  • Kein Meinungsaustausch
  • Musk aber kein Konkurrent
  • Globalisten-Hysterie nach Musk-Deal
  • EU droht neuem Twitter-Chef
  • Brüsseler Zensurregeln sind einzuhalten
  • Musk lenkt ein

Um 44 Mrd. US-Dollar hat Elon Musk den sozialen Nachrichtendienst Twitter gekauft, weil er freie Rede und Demokratie fördern will. Der Deal kommt just zu dem Zeitpunkt, wo Ex-US-Präsident Donald Trump mit seiner „Truth Social“ Plattform startet und gleichzeitig klarstellte, er werde nicht zur Twitteria zurückkehren, von der er im Jänner 2021 nach dem Kapitol-Zwischenfall gesperrt wurde. Indes stellte Brüssel gleich nach dem Deal und einem rebellischen Musk-Tweet klar: Die sich EU-Moderationsregeln seien einzuhalten. Musk knickte ein: Mit freier Meinung meine er das, was dem Gesetz entspreche, postete er.

Trump: Musk ist keine Konkurrenz

Die Übernahme von Twitter sei eine „positive Entwicklung“, er betrachte Musk nicht als Konkurrenz, sagte Trump auf Fox-News. Er werde aber auf seiner eigenen Plattform bleiben und dort innerhalb der nächsten Tage „aktiv werden“. „Ich gehe nicht zu Twitter, ich bleibe bei Social Truth“. „Truth“ (Wahrheit) sei eine Plattform für seine Stimme und seine Unterstützer. Er wünsche sich, dass jeder dabei ist, Konservative, Liberale, wer immer. Er hole jedenfalls Millionen Menschen auf seine Plattform und gehe davon aus, die Resonanz werde viel besser als auf Twitter sein“, sagte Trump. Auf truthsocial.com wird man als europäischer User darauf hingewiesen, dass man keinen Zugang hat, es werde aber daran gearbeitet.

Twitter wurde langweilig

Twitter sei langweilig geworden, es habe keinen echten Meinungsaustausch mehr gegeben, auf „Truth“ sei das ganz anders. Twitter habe Bots und gefälschte Konten und „wir tun, alles was wir können“. Noch vor Abschluss des viel beachteten Twitter-Deals, sagte Trump, er hoffe, Musk kaufe die Plattform und verbessere sie. Er sei ein „guter Mann“. Man wolle Freiheit, Gerechtigkeit und Fairness im Land und je mehr man sich dem öffne, desto besser. Aus informierten Quellen heißt es, Trump und Musk verstehen sich sehr gut. So habe Trump etwa 2018 Musk verteidigt, nachdem der Tesla-Chef wegen Wertpapierbetrugs, bzw. irreführender Tweets über eine mögliche Transaktion zur Tesla-Privatisierung angeklagt wurde.

Musk muss sich anstrengen

Die Trump Medien- und Technologie-Gruppe (TMTG) hat „Social Truth“ formal im letzten Monat gestartet, und seither mehrere Testphasen durchlaufen. Chef des Unternehmens ist der frühere republikanische Abgeordnete (Kalifornien), Devin Nunes. Nunes stellte gegenüber Fox-News fest: „Truth Social“ sei unschlagbar und funktioniere einwandfrei und blitzschnell. Trump habe damit eine Bewegung in Gang gesetzt, die zu einem Punkt geführt habe, wo Musk wohl gesagt habe: Das ist ein Problem. Er sei froh, dass Musk das als Problem sehe. Dieser muss sich aber wohl oder übel mit den EU-Zensurregeln arrangieren und könnte damit einen Wettbewerbsnachteil bekommen.

EU und Globalisten in Panik

Der Musk-Kauf von Twitter führte zu hysterischen Reaktionen aus der politisch korrekten Welt, die ein Bedrohung ihrer gleichgeschalteten Global-Narrative befürchtet. Beobachter spekulierten, was nun mit den politisch installierten Content-Moderatoren geschehe, die ihre Zensur-Wut an allen ausließen, die ihnen nicht in den Kram passten. Musk twitterte zu diesen Reaktionen salopp: „Die extreme Antikörper-Reaktion jener, die eine freie Rede fürchten, sagt alles“.

In der EU klingelten die Alarmglocken. Der zuständige EU-Kommissar, Thierry Breton warnte Musk umgehend in der Financial Times, er müsse den EU-Moderationsregeln bezüglich illegaler bzw. schädlicher Inhalte folgen. „Wir heißen alle willkommen. Wir sind offen, aber zu unseren Bedingungen…Elon, es gibt Regeln…aber das sind unsere Regeln, nicht Deine, die hier gelten“. Bretons Reaktion kommt nicht von ungefähr: Wenige Tage davor hat Brüssel ein wegweisende Gesetzgebung in Richtung „Big Tech“ auf den Weg gebracht, mit der Vorgabe, Online-Inhalte „ausreichend zu überwachen“. Das wiederum widerspricht Musks anfänglichem Ziel, freie Rede auf Twitter zuzulassen.

Musk knickt bereits ein

Musk, der mit seinem Tesla-Produktionsstandort im deutschen Berlin-Brandenburg (Regierung: SPD, CDU und Grüne), für das er 82,8 ha Wald roden ließ, auch auf den guten Willen der deutschen EU-Führerin, Ursula von der Leyen, angewiesen ist, knickte umgehend ein. Kurz nach seinem „rebellischen Tweet“ ließ er die Welt wissen: „Mit freier Meinung meine ich das, was dem Gesetz entspricht. Ich bin gegen Zensur, die weit über das Gesetz hinausgeht. Wenn die Menschen weniger freie Rede wollen, werden sie die Regierung ersuchen, ein Gesetz dafür zu schaffen. Über das Gesetz hinaus zu gehen, ist gegen den Willen der Menschen“. Sollte Musk wirklich glauben, dass Regierungen „auf Ersuchen“ von Menschen, Gesetze in ihrem Sinn erlässt, hat er entweder die politische Realität nicht erfasst – oder er ist und bleibt einfach ein beinharter Geschäftsmann.

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