Es geht um die Hoheit in der Kriegs-Propaganda

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Ein Fake-Bild sagt mehr als 1.000 Worte

Es geht um die Hoheit in der Kriegs-Propaganda

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Es tobt nicht nur in der Ukraine, sondern mittlerweile auch im Blätterwald ein erbitterter Hoheitskampf. Um möglichst einseitig Stimmung zu machen, greifen Mainstream-Medien auf Manipulationen und Falschnachrichten zurück, scheuen sich nicht, ihrem Publikum ungeniert ins Gesicht zu flunkern.

Russland und Putin müssen als das absolut Böse dastehen. Da reicht ihnen auch die übliche Einordnung nicht. Schon am ersten Kampftag versuchte die „Bild“ mit zwei mehrere Jahre alten Videos aus anderen Ländern die angebliche Brutalität des Einsatzes zu zeichnen. So stammte eine Sequenz von einer Explosion in China im Jahr 2015. Als man dies als Falschnachrichten entlarvt hatte, ruderte das Blatt zerknirscht zurück und sprach von einem versehentlichen „Fehler“. Doch viele Bürger zweifeln daran, ist das Bekenntnis zum transatlantischen Bündnis doch zentraler Bestandteil der Grundsätze der Springer-Medien.

Die Macht der Bilder und ihre Deutung

Doch es ist kein Einzelfall. Als besonderes Zeichen der Barbarei sollte ein Clip herhalten, in dem ein Panzer in Kiew über einen PKW rollte. Für die Einheitspresse war der Fall klar – doch die Wirklichkeit belehrte sie eines Besseren. Beim vermeintlichen Kriegsverbrechen handelte es sich vielmehr um einen Unfall, beim Fahrer um einen Ukrainer: Die russischen Streitkräfte befanden sich zu jenem Zeitpunkt nicht einmal in diesem Stadtteil. Zu einem oft gezeigten Raketeneinschlag in ein Wohngebäude wiederum existiert inzwischen auch die abweichende Version, dass es sich dabei um eine fehlgeleitete ukrainische Abwehrrakete handeln könnte. Auch die brutale Ermordung einer sich ergebenden ukrainischen Einheit stellte sich als Zeitungsente heraus: Diese lebt noch. Sogar die Bilder von Staatschef Wolodymyr Selenski bei den Truppen im Schützengraben stammen in Wahrheit aus dem Vorjahr.

Ungereimtheiten und Mainstreammedien

Auch sonst entsteht ein schiefes Bild: Die Palette reicht von einer angeblich aus der Ukraine berichtenden, aber wirklich in Deutschland sitzenden Dame, die über die Situation vor Ort spricht, bis zu seelenruhig neben Reportern in Kampfmontur Fotos schießende Touristen reichen die Ungereimtheiten.
Und überall, wo Manipulation mit Bildern nicht ausreicht, kommt offene Propaganda ins Spiel. Im „Standard“ findet sich eine skurrile These: Russische Trolle würden von Maßnahmenkritik auf Pro-Putin-Postings umschwenken, das sei in „corona-skeptischen Gruppen“ zu beobachten. Darauf, dass vielmehr mündige Bürger erkennen, dass die Medien, die sie bei Corona anschwindelten, erneut nicht die ganze Wahrheit sagen, kommen sie nicht.

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