Heimat kontra Globalisierung

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Heimat steht für das Gewachsene – Globalisierung für Auflösung

Heimat kontra Globalisierung

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Die Fragen: „Was ist Heimat? Was ist Identität? Was umreißt den Begriff, was bildet seinen Inhalt?“ sind nicht neu. Schon das Cicero zugeschriebene Sprichwort: „Wo es mir gut geht, ist mein Vaterland“ („Ubi bene, ibi patria.“) verrät den Zwiespalt zwischen angestammter und erwählter Heimat.

Bereits in Rom, das zu seiner Spätzeit zu einem antiken Moloch mutierte, äußerten sich gesellschaftliche Zerfallserscheinungen, deren Ursache im Gegensatz von Bodenständigkeit und Kosmopolitismus lagen.

Globale Gleichschaltung

Heute kann sicher ohne Übertreibung gesagt werden, dass die Frage nach Heimat und Identität – insbesondere im Mitteleuropa des beginnenden 21. Jahrhunderts – in dieser brennenden Form noch nicht gestellt worden ist.

Denn die Geschwindigkeit, mit der heutzutage Menschen scheinbar wie Spielzeug als beliebig austauschbare Objekte über den Globus verschoben werden und auch selbstständig über das Erdenrund wandern, konnte es alleine aus technischen Gründen vor dem 20. Jahrhundert nicht geben. Es ist also eine Erscheinung der allerjüngsten Zeit, deren erste Auswirkungen im Bestseller „Die Globalisierungsfalle“ von Hans-Peter Martin und Harald Schumann vorweggenommen wurden.

Herrschaft globaler Finanz- und Großkonzerne

Nur wenigen Zeitgenossen dürfte schon vor 20 Jahren bewusst gewesen sein, welche Horrorversion Martin und Schumann in ihrem Werk dargelegt haben – und wie schnell diese Horrorvision auf weiten Teilen der Erde Wirklichkeit werden könnte: nämlich eine Herrschaft globaler Finanz- und Großkonzerne, denen die Staaten – und mit ihnen letztlich auch der einzelne Mensch als Teil seiner Lebensgemeinschaft – schutzlos ausgeliefert sind.

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Der Umbruch in den letzten drei Jahrzehnten seit Ende der Ost-West-Sphärenteilung der Welt ist atemberaubend! Die Veränderungen haben dank neuester Techniken die hintersten Winkel erreicht, und niemand vermag es mehr, sich der globalen digitalen Welt zu entziehen. Wir steuern einer die Erde umspannenden Gleichschaltung entgegen, die durch gewitzte Erfindungen und Propaganda sogar von Milliarden Menschen freiwillig mitgetragen wird. So wurde „Big Brother“ aus „1984“ durch „Facebook“ in ganz anderer Weise Realität als Orwell sich das vorgestellt hatte.

Gesichtlose Kulturwüste

Der Betrachter tut sich schwer – und das nicht nur in den Molochen von Großstädten –, auch in kleinen Ortschaften von der Größe eines Dorfes noch etwas Unverwechselbares oder Typisches zu finden, wenn die industrielle Sachlichkeit neuerer Architektur eingebrochen ist.

Jene Verstädterung und Vermassung, die der spanische Philosoph José Ortega y Gasset bereits in seinem bedeutenden Werk „Der Aufstand der Massen“ 1929 beklagt hatte, scheint ihren Endpunkt erreicht zu haben. Gerade in den bekannten Touristenorten quer durch Europa, aber auch in Nord- und Südamerika, präsentieren sich ein globaler Einheitsbrei und damit auch Menschen, denen alles Typische und Eigentümliche verloren gegangen zu sein scheint – zumindest rein äußerlich betrachtet.

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