„Hier gibt es keine Zensur“: Unsere Leser im Gespräch

Erster Gast Karin Schmidt

„Hier gibt es keine Zensur“: Unsere Leser im Gespräch

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Der „Wochenblick“ intensiviert den Kontakt zu seinen Lesern und Leserinnen: Deshalb beschlossen wir uns umzusehen und umzuhören.

Ein Beitrag von Georg M. Hofbauer

Abseits der Plattform „Leserbriefe“ laden wir zum Gespräch. Unser erster Gast in „Unsere Leser“: Karin Schmidt, Eventmanagerin der Linzer Lederfabrik.

Mainstream-Medien: „Es ist frustrierend“

Mitten im Trubel rund um die Vorbereitung zum „Tag der offenen Tür“ treffen wir Karin Schmidt zum Gespräch.

Seit zwei Jahren ist sie in dem Veranstaltungszentrum und Wirtschaftspark im Norden der Stahlstadt für die Kundenbetreuung sowie für Events zuständig.

Es wurde der 170. Geburtstag der Lederfabrik gefeiert, mit Einblicken in die vielen Firmen, die hier angesiedelt sind, aber auch mit Fachvorträgen, wie von Dr. Werner Beutelmeyer, der sich zum Thema Urbanität und Regionalität am Beispiel der Lederfabrik äußerte.

Werden Probleme vertuscht?

Doch zurück zum Ausgangspunkt, zu Karin Schmidt, die den „Wochenblick“ nahezu von der ersten Stunde an, seit 2016 liest.

Und schon sind wir mitten im Thema, der Kernbotschaft der Zeitung, die sie auf ihre Weise formuliert: „Gerade als Frau ist es frustrierend, wenn man auf der Straße angepöbelt wird, wenn man Zeugin von schlimmen Vorfällen wird.

Und dann in anderen Zeitungen lesen muss, dass ja ohnehin alles in bester Ordnung sei.“

Von wegen „subjektives Sicherheitsempfinden“

Besonders schlimm findet sie, dass über die Befindlichkeit der Bevölkerung häufig „von oben herab“ geschrieben oder kommentiert wird: Das sei halt nur so ein subjektives Unsicherheitsgefühl.

„Wo doch die Unsicherheit in unseren Städten selbst nach objektiven Kriterien ansteigt, vor allem für uns Frauen“, sagt die Linzerin, die mit ihrem Ehemann Sieghard vor vielen Jahren in der Altstadt erfolgreich das „Herzerlgwölb“ in der Hofgasse geführt hatte.

„Wir spielten Ende der Achtziger Jahre Schlagermusik und das war eine Alternative zu den coolen Lokalen rundherum, das gefiel auch vielen jungen Leuten“, erinnert sie sich an die dynamische Phase in der Linzer Altstadt. Selbst bis Wien oder Graz war der Ruf von Linz als Fortgehstadt in dieser Zeit sehr gut.

„Wochenblick“ berichtet ohne Scheuklappen

Doch zurück in die Gegenwart, zum „Wochenblick“, der laut Karin Schmidt ein erfreuliches Gegengewicht zum Stil anderer Zeitungen darstellt: „Hier gibt es keine Zensur, hier werden die Dinge beim Namen genannt. Es gibt kein Weglassen und kein Verharmlosen. Hier wird ehrlich informiert.“

Aber auch für den sanfteren Teil der Zeitung, die Portraits, kann sie sich erwärmen: „Ich habe erst unlängst das Interview mit dem früheren Vanilli-Chef Franz Wagner gelesen. Sehr interessant, sowas findet man sonst nirgends.“

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