Letzter aktiver "Flipper" lässt die Korken knallen

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Letzter aktiver "Flipper" lässt die Korken knallen

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„Du bist wie Champagner“ heißt das neue Soloalbum von Olaf Mololepski und Champagner hat sich der 70-jährige wohl verdient, gehörte er doch von 1969 bis 2011 einer der erfolgreichsten deutschen Schlagerbands an: den Flippers.

Mit Hits wie „Weine nicht kleine Eva“, „Die rote Sonne von Barbados“, „Lotosblume“ und „In Venedig ist Maskenball“ haben sie sich in 42 Jahren fest in die Herzen ihrer Fans und deren Nachkommen gesungen. Geschrieben hat diese Ohrwürmer Uwe Busse, der auch selbst eine erfolgreiche Schlagerkarriere als Sänger hingelegt hat.

Im Musikantenhimmel tummeln sich scho viele Berühmtheiten

Die Auszeichnungen für die Flippers, die 40 Millionen Tonträger verkauften, sind im Laufe der Jahre immer mehr geworden, nur die Gruppe selbst wurde immer weniger. Zur letzten Flippers-Truppe gehörten neben Olaf auch  Bernd Hengst und Manfred Durban, der Ende Oktober verstorben ist. Im Musikantenhimmel dürfte er schon sehnlichst erwartet werden, um – wie sich Fans das so vorstellen – mit Slavko Avsenik (ich berichtete), Karl Moik, dem Alpenoberkrainer Joze Antonic, dem fidelen Lavanttaler Robert Urach, den beiden Kasermandln Klaus und Ferdl, dem Nockalmer Dietmar Zwischenberger, dem Kastelruther Andreas Fulterer sowie dem Bandleader James Last einen eigenen „Musikantenstadl“ aufzubauen.

Unverwüstlicher Flipper auf Deutschland-Tournee

Die zuletzt Genannten haben alle in den letzten zwei Jahren unsere Welt verlassen. Rockmusiker wie die Rolling Stones scheinen da wesentlich unverwüstlicher gestrickt zu sein. Auch der letzte „Flipper“ Olaf Mololepski dürfte in den Stiefel sterben – wie es so schön heißt. Mit seinem ersten Soloalbum „Tausend rote Rosen“ hat er prompt Goldstatus erreicht und seinem neuen Album „Du bist wie Champagner“ dürfte es ähnlich ergehen. Darauf ist Olaf nicht nur mit seiner Tochter zu hören, sondern auch mit Andi Borg, den Amigos und den „Höhnern“. 2017 geht er auf Deutschland-Tourne, nach Österreich kommt er leider nicht. Dabei hätten wir von ihm so gern noch einmal das Lied gehört, das alle kennen: „Aber dich gibt’s nur einmal für mich.“ Das würde ihm so mancher Fan auch gern ins Stammbuch schreiben.

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