Messerstecherei: "Wochenblick" drängt Medien zur Berichterstattung

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Messerstecherei: "Wochenblick" drängt Medien zur Berichterstattung

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Kritische Berichterstattung ist gerade heute enorm wichtig: Das zeigt das Beispiel einer Messerstecherei, die von manchen Medien womöglich gerne verschwiegen worden wäre. Wir vom „Wochenblick“ sind aber der Meinung: Die Menschen vertragen die Wahrheit und haben sogar ein Recht darauf!

Vier Iraker

Ohne die Berichterstattung des „Wochenblicks“ hätte man vermutlich den Deckel des Schweigens über die erneute Messerstecherei am Linzer Hauptbahnhof gehalten. Vier Iraker, ein Tschetschene, jede Menge Blut und ein Verletzter, der niedergestochen wurde.

Schon Dienstag Abend erreichten unsere Redaktion erste Meldungen, ein rascher Lokalaugenschein konnte nur mehr den Bahnhofs-Putztrupp antreffen, der das Blut wegwischte. Am Mittwoch in der früh gab es weitere Hinweise, was passiert sein könnte — und ein Anruf bei der Linzer Polizei brachte endgültige Klärung. Am 7. Dezember um 10:00 Uhr berichteten wir dann über die „Messerstecherei am Linzer Hauptbahnhof“.

Druck über Soziale Medien 

Über die Social-Media-Kanäle verbreitete sich die Meldung wie ein Lauffeuer. Gemäß der unabhängigen Reichweiten-Analyse des Portals „10000flies.de“ gehörte der Artikel mit seinen 3.916 Facebook-Teilungen zu den 50 relevantesten Meldungen vom Mittwoch. Im ganzen deutschen Sprachraum wohlgemerkt. Diesem Druck mussten dann auch andre Medien nachgeben, die den Fall offenbar gar nicht gerne auf ihre Nachrichtenseiten stellten …

Messerstecherei: "Wochenblick" drängt Medien zur Berichterstattung 1
Screenshot: 10000flies.de

ORF und OÖ-Nachrichten

Besonders auffällig das verhältnismäßig lange Schweigen zweier Lokalredaktionen, die ansonsten immer um die schnellste Berichterstattung im Bezug auf lokale Ereignisse kämpfen. Nach der enormen Verbreitung der Meldung auf Facebook reagierten die OÖ-Nachrichten um 16:58 Uhr mit einer knappen Meldung.  Und 1,5 Tage später, am 8. Dez. um 15:40 Uhr, berichtet schließlich auch der vom Steuerzahler finanzierte ORF mit einer kurzen Online-Mitteilung.
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