Mit Sarkamus gegen das Diktat der politischen Korrektheit

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Mit Sarkamus gegen das Diktat der politischen Korrektheit

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Seit seinem Bestehen hat sich ServusTV zu einem Fluchtort für all jede entwickelt, die die omnipräsenten Abartigkeiten des Zeitgeistes auf allen Kanälen satt haben. Es sind wunderbare Sendungen über Land und Leute, Natur und Kultur, mit denen der Sender das heimatverbundene Publikum erfreut. Mit dem Format eines Politsatire-Magazins hat der geneigte Zuseher ServusTV aber bislang wohl nicht in Verbindung gebracht.

Gnadenlose Abrechnung mit den Etablierten

Umso überraschter dürften wohl viele gewesen sein, als im Spätherbst letzten Jahres der “Wegscheider” auftauchte: Sein Protagonist, Dr. Ferdinand Wegscheider, kam anfänglich noch etwas hölzern und ungelenk über den Bildschirm, steigerte sich aber stetig, so wie sich nun derartige Fernsehformate natürlich erst einmal entwickeln müssen. Seit Jahresbeginn scheint dem Wegscheider aber der Knopf aufgegangen zu sein: Die Pointen sitzen, wenn er mit knochentrockenem, sarkastischem Humor seinen satirischen Wochenrückblick hält. Mit der Verbesserung des Auftritts ging auch eine inhaltliche Profilschärfung einher, sodass mittlerweile jede Sendung zur gnadenlosen Abrechnung nicht nur mit den Politikern, sondern auch mit der “politisch-korrekten Kaste, die in Österreich einen Großteil der Mainstream-Medien beherrscht” wird.

Kritische Worte zur Masseneinwanderung

So richtig zu Hochform lief der Wegscheider in der Sendung vom 16.1. auf: “In Deutschland ist in dieser Woche das ‘Unwort des Jahres 2015’ verkündet worden: Es heißt Gutmensch. Das ist praktisch, denn da haben Sprachpolizisten aus dem Lager der Political Correctness, also Menschen, die selber von Schlechtmenschen salopp als Gutmenschen bezeichnet werden, Kraft ihres Amtes jetzt festgestellt, dass Gutmensch ein schlechtes Wort ist, das nicht mehr verwendet werden darf. Mir ist das schon ein wenig zu Herzen gegangen, denn folgerichtig ist dann ja jemand wie ich, der das Wort Gutmensch verwendet hat, faktisch ein Unmensch.” Garniert wurde das von einem Störgeräusch, gekoppelt mit der Einblendung von “Unwort!” im Bild, das bei jeder Erwähnung von “Gutmensch” durch Wegscheider erscheint, um das Meinungsdiktat eben jener selbstherrlichen Gutmenschen dem Publikum plastisch vor Augen zu führen.

Beim Wegscheider wird  niemand geschont: Mit brilliantem Wortwitz und geschliffener Sprache knöpft er sich Poitiker, Prominente oder EU-Bonzen wie Jean-Claude-Juncker vor, den er als “dauerangeheiterte[n] Küsserkönig” titulierte. Für Bundeskanzler Werner Faymann hat er immer wieder besondere verbale Liebkosungen parat. Wohl als einziger Fernsehjournalist überhaupt, wagt er es, zum Thema Einwanderung immer wieder kritische Anmerkungen zu machen: “Wir müssen uns einfach ein bisschen anstrengen und an unsere Gäste anpassen, dann kann Integration schon gelingen”. Es ist im wahrsten Sinne “unerhört”, dass einer, der sich dem Diktat der Politischen Korrektheit nicht nur  nicht beugt, sondern eine unabhängige Meinung vertritt, auch einmal im richtigen Fernsehen und nicht nur auf Youtube-Kanälen zu Wort kommt.

In der Mediathek von ServusTV kann auch der “Wegscheider” angesehen werden: http://www.servustv.com/at/Sendungen/Der-Wegscheider

 

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