Neue Blockwarte

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Als ich das journalistische Handwerk erlernte, galt noch folgende überlieferte Verhaltensregel: Redakteure oder Redaktionen zeigen Fehlverhalten, Missstände oder Gesetzesbrüche auf, aber nicht an. Sofern wir uns nicht persönlich in einer Sache wehren müssen, überlassen wir das Anzeigen anderen, beispielsweise den Behörden. Man läuft als Dritter nicht zur Polizei, um jemanden vor Gericht zu zerren, der einen anderen beleidigt hat.

Auch in dieser Hinsicht wahren wir Distanz zu den Subjekten unserer Berichterstattung, obwohl wir deren Taten nicht gutheißen. Bei „Profil“, einem angeblich unabhängigen Nachrichtenmagazin, scheint das anders zu laufen wie der Fall Michael Nikbakhsh gegen Marc Zuckerberg zeigt. „Profil“ spielt offensichtlich immer noch gern Rächer und Richter.

Während in Deutschland die Staatsanwaltschaft gegen Facebook von sich aus aktiv wurde, übernahm hierzulande ein „Profil“-Redakteur diese Rolle. Darauf ist das heimische Verlautbarungsorgan der linkslinken Blockwarte auch noch ziemlich stolz!

unterschrift-kurt

 

 

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