So arbeitet der „Standard“: Rechte Stempel ohne Nachfrage

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So arbeitet der „Standard“: Rechte Stempel ohne Nachfrage

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„Rechter Wochenblick bekommt neuen Chefredakteur“, titelte der „Standard“ in seiner Online-Ausgabe am Freitag über meine neue Karriereaufgabe. Es ist wahrlich interessant, wie schnell man schubladisiert wird, ohne, dass man in seinem Leben zuvor als „rechts“ oder „links“ öffentlich in Erscheinung getreten ist.

Eine Mitteilung von Chefredakteur Christian Seibert

Freie Mutmaßungen

Der „Standard“ fragte übrigens auch nicht nach, wie ich mich selbst definiere. Die journalistischen Grundtugenden, die dem „Wochenblick“ gerne abgesprochen werden, nimmt man in diesen Fällen wohl auch nicht so genau. „Wochenblick“ gleich FPÖ, gleich rechts, lautet die banale Gleichung des selbsternannten Qualitätsmediums “Standard”.

Schritt zum Alternativmedium

Da nimmt man schon mal den einen oder anderen Kollateralschaden in Kauf. Aber ich bin nicht wehleidig und mir war klar, was dieser Schritt für mich bedeutet. Wenn man unterstellt, dass der mediale Mainstream sich vor gewissen Themen drückt, wird man erst recht gerne mal als „rechts“ bezeichnet. Gut, vielleicht muss ich diesen Stempel einfach annehmen… Im Endeffekt ändert das für Sie als Leser ja auch nichts.

Klar ist jedoch die Absicht dahinter: Eine unbescholtene Person soll öffentlich diffamiert werden. Leider funktioniert das noch immer. Zieht man die positive Resonanz auf unsere ausgeschriebenen Stellen heran, sieht man jedoch, dass immer mehr junge, kritische Menschen bereit sind, den Schritt zu einem Alternativmedium zu wagen. Und das, obwohl der rechte Stempel wartet…

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