So indoktriniert der ORF seine TV-Konsumenten

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Völlig verfehlte Dokumentation

So indoktriniert der ORF seine TV-Konsumenten

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Wie man selbst  eine an sich harmlose TV-Reportage zur Propaganda für linke Themen bei gleichzeitiger Verteufelung Andersdenkender nutzen kann, hat der ORF jetzt erneut vorgemacht, und zwar mit dem am Donnerstag im zweiten Programm ausgestrahlten Sendung „Am Schauplatz“.

Ein Kommentar von Kurt Guggenbichler

Na wenn das keine indirekte Hetze ist?

In dem von Nina Horowitz gestalteten Beitrag geht es nämlich um das Thema Campen, das sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Aus diesem Grund hat die ORF-Reporterin auch zwei Campingplätze besucht, einen ziemlich großen in Italien bei Venedig und einen etwas kleineren FKK-Campingplatz in Kärnten.

Viel Potential  und nichts daraus gemacht!

Schon im März hatte die Reporterin mit der Suche nach erfahrenen Campern begonnen, die in der Lage sein sollten „herrliche Campinganekdoten“ zu erzählen. Schließlich sollte der Zuseher auch was Lustiges und zugleich Erhellendes über diese Art der Freizeitgestaltung erfahren können. Was hätte man als guter Journalist nicht alles aus dem Thema machen können?

Daraus geworden ist letztlich eine seichte Reportage, der daher jeder Tiefgang fehlt, die aber auch nicht unterhaltsam oder wirklich witzig ist wie man sich bei einer Nachschau in der ORF TVThek gern noch einmal und jederzeit darüber ärgern darf.

Trump am Campingplatz

Die Oberflächlichkeit und Banalität ihres Wirkens dürfte Nina Horowitz schon beim Drehen selbst verspürt haben, weshalb sie wohl glaubte, ihrem Beitrag mehr Gewicht verleihen zu können, wenn  sie einen Camper ganz unvermittelt und auch völlig unpassend plötzlich nach seiner Meinung über Donald Trump befragt. Man kann sich vorstellen, was der Camper antwortete, sonst hätte diese Befragung wohl keine Aufnahme in die Schauplatz-Folge gefunden.

Alle Agendapunkte abgehandelt

Auch wie der Befürworter einer „Ehe für alle“ in einem Beitrag übers Campen passt, will sich mir genau so wenig erschließen wie die Notwendigkeit, das Thema Flüchtlinge darin unterzubringen. So erfährt der Konsument dieser TV-Reportage über die Freizeitbeschäftigung Campen aus dem halbvollen Mund eines Spaghetti essenden Mannes, dass er jeden Menschen am Strand seine italienischen Campingplatzes unbedingt schneiden würde, wenn er wüsste, dass dieser in der Flüchtlingsfrage nicht seiner Meinung ist.

Sind das etwa die herrlichen Campinganekdoten nach denen Nina Horwitz für ihren Beitrag suchte? Nach ORF-Ansicht wohl gewiss. Denn so lassen sich Zuschauer bei jeder Gelegenheit indoktrinieren.

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