Staatsfunk-Clown hasst das Volk: “Wer Kickl wählt, ist psychopathisch und bescheuert!”

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Ihre Zwangsgebühren bei der Arbeit

Staatsfunk-Clown hasst das Volk: “Wer Kickl wählt, ist psychopathisch und bescheuert!”

Umstrittenes Staatsfunk-Komikerduo: Dirk Stermann (re.) und Christoph Grissemann (li.)
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Herr und Frau Österreicher dürfen sich seit einigen Monaten darüber freuen, um fast zehn Prozent mehr Zwangsgebühr für den Staatsfunk abzuführen. Qualität will ja bekanntlich auch etwas kosten. Und so glaubt ORF-Hausclown Christoph Grissemann, das perfekte Material für einen echten Schenkelklopfer gefunden zu haben: Eiskalte Publikumsbeschimpfung! Wieder einmal Ziel seines Ausritts: FPÖ-Wähler.

Üble Hetze gegen nonkonforme Wähler

Dabei geht der “Willkommen Österreich”-Moderator in die Vollen. Zwar fehlt es ihm an der feinen literarischen Klinge eines Nobelpreisträgers wie Peter Handke ebenso wie am brachialen Charisma eines Klaus Kinski. Aber er sieht sich offenkundig als politischer Soldat des systemtreuen Humors. Und so gibt er unter anderem zu, dass er und sein Kollege Dirk Stermann bei Schwarz-Grün weniger hart gegen die Regierung schießen als noch bei Schwarz-Blau. Nun gebe es nämlich nicht mehr “den politischen Feind” auf der Regierungsbank.

Daraus, dass sie diesen in der FPÖ und insbesondere in Form von deren Parteiobmann Herbert Kickl zu erkennen glauben, machen sie gar keinen Hehl. Auf eine Journalisten-Frage, warum sie Kickl noch nie in die Sendung einluden, erklärten Grissemann: “Kickl kann man nicht mit normalen Maßstäben messen, der ist ja wirklich an der Grenze zur Klapsmühle. Das kann man nicht ernst nehmen, er nimmt das ja selbst nicht ernst.” Aber es bleibt nicht bei Kritik am bürgernahen Politiker: “Wer ihn wählt, der kriegt ihn – und da ist der, der ihn wählt, genauso psychopathisch, wie der Gewählte selbst.”

MEGA-Demos: Für Grissemann lauter “Nazis”

Das aktuelle blaue Wählerpotenzial sieht er bei zumindest einem Viertel des Souveräns – und legt im Hinblick darauf nach: “Wir wissen ja alle, dass mindestens 25 Prozent der Bevölkerung vollkommen bescheuert sind.” Ganz besonders schlimm finden sie die mutigen und feurigen Kickl-Reden bei den MEGA-Demos gegen das Zwangsregime der Regierung. Dass dort vor allem normale Bürger demonstrierten, lässt Grissemann nicht gelten: “Alle wissen, dass dort Nazis an vorderster Front gehen. Wenn ich das in Kauf nehme, bin ich kein normaler Bürger.”

Für den Staatsfunk-Komiker befinden sich auf diesem Bild große und kleine “Psychopathen”, die definitiv “keine normalen Bürger” sind.

“Ohne Impfung würden sich Leichen stapeln”

Mit der Corona-Diktatur wiederum kann sich der Komiker anfreunden. Grissemann erklärt sogar, dass er die Maßnahmen und den staatlichen Stich-Zwang “absolut” in Ordnung findet. Die Statistiken, die einen Nebenwirkungsrekord belegen, wischt er hinweg: “Wo sind denn die Zahlen, dass diese Impfung krank macht? Vollkommen lächerlich – das ist eine der sichersten Impfungen überhaupt.” Das Narrativ, diese sei der “Game-Changer” gegen die vermeintliche Todesseuche, hat der stets Hochdeutsch sprechende, gebürtige Tiroler aufgesaugt: “Wenn wir die nicht gehabt hätten, würden sich die Leichen stapeln.”

Nehammer ist ihm “richtig sympathisch geworden”

Wie sehr systemkonform die Satiriker sind, zeigt Grissemann mit seinen Lobeshymnen auf den neuen, zähnefletschenden Pannen-Kanzler Karl Nehammer. Dieser sei ihm “sogar richtig sympathisch geworden in den letzten Monaten”. Vieles, was dieser von sich gebe, sei “nicht so unvernünftig”. Mit der – offiziellen aber nicht gelebten – harten Linie beim Migrationsthema geht der Humorist nicht konform. Aber: “Alles andere macht er sehr ordentlich, finde ich.” Ob diese Lobeshymne mit dieser Aussage wirklich auf Gegenliebe bei seinen weitgehend linksgerichteten Fans stößt?

Aber der Komiker hat sich arrangiert: “Ich bin kein Freund von der ÖVP, aber das ist schon okay, wenn sie in der Regierung sitzt. Ohne Kurz sind da jetzt wieder die alten, normalen Politiker von früher.” Ihn störe einzig massiv, wenn “Rechtsradikale in der Regierung sitzen”. Dass er mit diesem inflationär gebrauchten Kampfbegriff wohl jeden meint, der eine vom Mainstream abweichende Meinung verficht, ließ er ja bereits durchklingen, als er von “Nazis an vorderster Front” bei den Freiheits-Demos faselte…

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