Wochenblick-Chefredakteurin Elsa Mittmannsgruber wechselt zu AUF1

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"Danke an unsere treuen Leser und mein tolles Team"

Wochenblick-Chefredakteurin Elsa Mittmannsgruber wechselt zu AUF1

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Inhalt

Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist, besagt ein Sprichwort. Das nehme ich mir in etwas abgewandelter Form zu Herzen und sage: Ich übergebe nun die Chefredaktion des Wochenblick in seiner erfolgreichsten Phase seit der Entstehung dieses Mediums. Aber ich weiß: die Erfolgsgeschichte des Wochenblick wird weitergehen und zwar unter der neuen Chefredakteurin Bernadette Conrads.

Bernadette Conrads hat es mit ihrem Fleiß und ihrer Scharfsinnigkeit bereits zu meiner Stellvertreterin beim Wochenblick gebracht und nun ist es an der Zeit, ihr das Zepter der Chefredaktion ganz zu übergeben. Auch, wenn mir die Entscheidung, meinen Platz zu räumen, nicht leichtgefallen ist, treffe ich sie völlig aus freien Stücken und aus tiefster Überzeugung heraus, dass der Wochenblick bei meiner sehr lieb gewonnenen Kollegin in besten Händen ist.

Ich verlasse den Wochenblick auch nicht ganz, sondern begebe mich an eine andere Position und werde dem Team im Management und als Beraterin zur Seite stehen. Als solche fungiere ich als wichtige Schnittstelle zu anderen Medien, Unternehmen und weiteren Kooperationspartnern und gebe inhaltliche Anregungen, Recherchen und Informationen an die Wochenblick-Redaktion weiter.

Was aber brachte mich zu diesem Schritt? Die Antwort ist: weil mir dieses Medium so viel bedeutet. Denn es ist nicht nur ein Medium und schon gar nicht nur ein Job, sondern eine Herzensangelegenheit. Und als Chefredakteurin, die das Beste für den Wochenblick will, verlange ich von mir selbst hundertprozentigen Einsatz und Aufmerksamkeit ab. Etwas, das ich nicht mehr leisten kann, da ich bei einem anderen Medium immer stärker gebraucht werde: und zwar beim jungen TV-Sender AUF1.

Ein kurzer Blick zurück

Bevor wir aber noch mehr in die Zukunft blicken, wagen wir zuerst einen Blick weit in die Vergangenheit zurück. Und zwar zurück zu meinem 18. Lebensjahr, als ich die Entscheidung traf, Soziologie zu studieren. Ich wollte die Menschen verstehen und zwar die Menschen in ihrem gesellschaftlichen Zusammenleben. Ihr soziales Handeln, soziale Konflikte und Dynamiken, Meinungsbildung und vieles mehr begreifen und die Werkzeuge der Meinungsforschung erlernen. Ein Wissen, welches höchste Relevanz für unser Leben und unsere Zukunft hat, wie wir an der gegenwärtigen Situation deutlich erkennen können. Vor allem, wenn man in Dynamiken eingreifen und bei gefährlichen Entwicklungen gegensteuern möchte.

Der Journalismus war dazu eine willkommene Ergänzung, denn er bot die Möglichkeit, direkt im Geschehen zu sein und den gegenwärtigen Ereignissen auf den Grund zu gehen, seine eigenen Schlüsse zu ziehen und darüber sogar noch zu berichten. Seine Recherchen und Erkenntnisse mit vielen anderen Menschen zu teilen und damit zu einer besseren Welt beizutragen. Dachte ich zumindest. Die Realität sah anders aus und diese Seifenblase zerplatzt bei allzu vielen, die mit solch idealistischen Träumen als Journalist bei der Mainstream-Presse beginnen. So auch bei mir. Doch nach vielen Jahren bei diversen großen Medien wie den „OÖ Nachrichten“ oder der „Kronen Zeitung“ flackerten diese Träume wieder auf, als ich beim Wochenblick begann.

Bewusste Entscheidung für freie Berichterstattung

Ich entschied mich zu dieser Zeit bewusst gegen ein Jobangebot der etablierten Zeitung „Österreich“ und wählte stattdessen ein sogenanntes Alternativmedium, das zu dieser Zeit noch nicht einmal ein Jahr existierte. Ich ahnte, dass ich hier viel freier in meiner Berichterstattung sein könnte und Themen bearbeiten könnte, die im Mainstream völliges Tabu sind. Und so war es auch, und somit blieb ich dem Wochenblick seit seinem Entstehungsjahr bis heute treu. Ich half mit, ihn immer mehr zu verbessern und auf immer stabilere Beine zu stellen. Vor zwei Jahren übernahm ich schließlich die Chefredaktion und dank meines großartigen Teams schafften wir es mit geballter Kraft in ungeahnte Höhen.

Nun ist es für mich aber an der Zeit, weiterzuziehen und bei AUF1 mein Bestes zu geben. An dieser Stelle sei gesagt: AUF1 und Wochenblick sind zwar völlig voneinander unabhängige Medienprojekte, aber dennoch keine Konkurrenten, sondern Freunde. Beide verfolgen wir das unbedingte Ziel, die Menschen bestmöglich zu informieren und aufzuklären und ein Gegengewicht zur regierungstreuen Einheitspresse zu bilden. Dafür braucht es viele starke Medien und alle haben ihre Besonderheiten und ihren eigenen Charakter. So können den Lesern und Zusehern vielfältige Angebote geboten werden.

Von Beginn an bei AUF1 dabei

Beim Wochenblick stieg ich im ersten Jahr ein, beim TV-Sender AUF1 aber war ich von Anbeginn an dabei. Ich war sofort begeistert von der Idee, erlebte die Gründung und den Aufbau als Teil der Kernmannschaft mit, half mit bei der Ideenfindung und startete gleich in der ersten Woche mein eigenes Format „AUFrecht AUF1“. Viele Monate schaffte ich dies zusätzlich zu meinem Hauptberuf als Wochenblick-Chefredakteurin.

Doch der große Erfolg des Senders brachte für das gesamte Team immer größere Herausforderungen mit sich. So auch für mich und so kam der Punkt, eine Entscheidung zu treffen. Mein Mittelpunkt liegt jetzt bei AUF1. Der Wochenblick ist in guten Händen, das Team ist stark und wunderbar und ich bedanke mich für die gute Zusammenarbeit. Und auch Ihnen, liebe Leser, danke ich für eure Treue und eure große Unterstützung! Der Wochenblick geht weiter, in gewohnter Manier und mit voller Kraft!

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