linksextremismus österreich
Geht von den Linken Gewalt aus, ist eine Erwähnung des ideologischen Hintergrundes in der Mainstream-Presse offenbar unerwünscht.

Nach der linksextremen Attacke auf eine angemeldete und polizeilich genehmigte Kundgebung der rechten „Identitären Bewegung“ zeigt sich wieder die einseitige Berichterstattung der Mainstream-Presse.

Ein Kommentar von Hartwig Eder

Werbung

In unzählige Nutzerkommentare und Direkt-Benachrichtigungen machten „Wochenblick“-Leser ihrem Unmut Luft. Denn die einseitige Berichterstattung nach dem Überfall auf den IB-Stand am Mittwoch in Linz stieß vielen Lesern sauer auf.

Hintergrund wird verschwiegen

Der politisch-extremistische Hintergrund der gewaltbereiten Gegendemonstranten wurde nur in den wenigsten Medien genannt. Bei orf.at war etwa in der Einleitung lediglich von „Personen“ die Rede, die eine Demonstration gestört hätten.

Beitrag wieder von Seite gelöscht

Ein sehr einseitiger Bericht bei Life-Radio zu dem Vorfall wurde nach scharfem Protest eines „Wochenblick“-Lesers offenbar korrigiert. Zu der Demonstration findet sich im Onlineauftritt des Senders indes aktuell kein Bericht (Stand 26. April, 16:22 Uhr).

OÖN recht objektiv

Relativ neutral berichteten hingegen die Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN) über den Vorfall. Das Wort „links“ fiel jedoch auch nur einmal und zwar in dem Hinweis darauf, dass die Identitären über Linksextremismus sprechen wollten beziehungsweise im Eigennamen der „Sozialistischen Links Partei“.

Zur näheren Beschreibung der „Identitären Bewegung“ war man sich um den Begriff „rechtsextrem“ jedoch nicht zu schade.

Linke Opfer-Täter-Umkehr

Die zitierte „Sozialistische Linkspartei“ gab laut den OÖN an, dass „nicht viel“ passiert sei. In einem Facebook-Eintrag jubeln sie jedoch, dass sie den IB-Stand mit einem Feuerlöscher zumindest teilweise „weggeblasen“ hätten. Auch warfen sie der Polizei vor mit übermäßiger Gewalt eine „faschistische Kundgebung“ durchgesetzt zu haben. Dass Gewalt von den Linken ausging, ist offenbar nicht der Rede wert.

Linker Hintergrund der Redakteure?

Aus einer Polizeiaussendung sowie Medienberichten geht jedoch hervor, dass ein linker Aktivist wegen „Widerstandes gegen die Staatsgewalt“ festgenommen wurde. Bei der Festnahme wurde sogar ein Beamter verletzt! Insgesamt gab es zwei Festnahmen.

Die Mainstream-Medien trauen sich immer noch nicht die jahrelang stiefmütterlich behandelten Linksradikalen beim Namen zu nennen. Ob dies am politischen Hintergrund der Redakteure oder am Druck der Readaktionsleitung liegt bleibt vorerst im Dunklen…