Damit Medizin eine Zukunft hat, muss sie den Menschen statt nur Profite ins Auge fassen

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Hausarzt der „alten Schule“ rechnet mit System ab

Damit Medizin eine Zukunft hat, muss sie den Menschen statt nur Profite ins Auge fassen

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Der Verlauf der sogenannten Pandemie lässt immer mehr Mediziner aus dem Schatten treten und sowohl die systemischen Mängel als auch den Umgang mit der Krise kritisieren. Gleich zwei wichtige Bücher zum Thema brachte Dr. med. Erich Freisleben heraus.

Seit über 35 Jahren praktiziert der Autor als Hausarzt, ist dabei nah am Patienten. Aber er ist auch ehemaliger Delegierter der Kassenärztlichen Vereinigung und kennt somit die Kehrseite des heutigen Medizinbetriebes samt seiner Politisierung. In „Medizin ohne Moral“ legt er auf über 400 Seiten eine beachtliche Abrechnung mit einem System ab, das längst seine Seele verkauft hat: Der Profit eines Medikaments und die Behandlung der Symptome stehen im Vordergrund – und der Mensch zählt nicht mehr.

Dabei sei gerade „die Begegnung von Hausarzt und Patient ein zentrales Element einer menschengerechten Medizin“, so Freisleben. Die aktuelle „Kochbuchmedizin“ habe „weder die Zeit noch den Horizont nach Lösungen im Sinne der Patienten zu suchen“ Der Arzt werde „zum Lotsen in einem System degradiert, auf das er kaum noch Einfluss nehmen kann.“ Das Menschliche werde maschinenhaft. Der erste Teil des Buches ist somit eine harte Kritik, die sitzt.

Erfahrungen über viele Jahre als Hausarzt gesammelt

Sein Werk zeichnet sich aber gerade dadurch aus, dass es eben nicht nur kritisiert, sondern auch andere Ansätze anbietet. Er beschreibt in der Folge ganzheitliche und erfolgreiche Therapie in unzähligen Fallbeispielen und kann dafür aus einem riesigen Erfahrungsschatz schöpfen, in dem er ein authentisches Bild liefert. Zuletzt nähert er sich der Thematik auch aus philosophisch-ethischer Warte und gibt an, wie Heilkunde, die den Menschen in den Vordergrund rückt, aussehen könnte. Er erklärt dabei auf Basis historischer Überlegungen das Problem einer ideologisierten Medizin. Bemerkenswert ist, dass das Buch bereits vor Corona entstand, aber die Bruchlinien, die viele erst später erkannten, messerscharf analysiert.

Für Freisleben war das Auftrag, in „Ansichten eines Hausarztes“ nachzulegen. Er schildert darin seine Erfahrungen der letzten zwei Jahre und zeichnet den Ablauf der Zuspitzung im Diskurs nach. Er prangert die Fehler im Management an, schildert aber auch sachlich die offenen Fragen bei den Vakzinen und wagt eine eigene Gefahrenanalyse. Auch die Frage nach Profiteuren der Krise & den Kollateralschäden stellt er. Fazit: Beide Bücher sind absolut lesenswert!

Die Bücher “Medizin ohne Moral” (19.90 Euro) und “Ansichten eines Hausarztes” (14.90 Euro) können Sie direkt beim Freya Verlag bestellen!

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