Die Wien-Wahl ist geschlagen. Nun richten sich alle Blicke nach Oberösterreich, die letzte „blaue Bastion“, in der im Herbst 2021 ein neuer Landtag gewählt wird. Auch der „Wochenblick“ schaut nun tiefer ins Land und verstärkt seine OÖ-Berichterstattung. Unseren Akzenten bleiben wir dabei treu.

Ein Kommentar von Redaktionsleiterin Elsa Mittmannsgruber

Der „Wochenblick“ begann 2016 als „die neue Zeitung für Oberösterreich“. Seither ist er von diesem Grundsatz nicht abgewichen, für das Bundesland und seine Einwohner die brisantesten Themen aufzubereiten. Als Gegengewicht zu den gleichgeschalteten APA-Wiederkäuer-Medien, die Unabhängigkeit propagieren und dabei mit völlig konformer Schlagseite lediglich als Handlanger des etablierten Systems fungieren, informiert der „Wochenblick“ von der anderen Seite.

Er traut sich, scheinbar Unhinterfragbares zu hinterfragen, Unaussprechbares auszusprechen, ungehörte Kritiker zu Wort kommen zu lassen und mit seinen Kommentatoren auch unliebsame Meinungen zu vertreten.

Auch Tabu-Themen, die von den großen Medienhäusern arrogant als Verschwörungstheorien weggewischt werden, geben wir Raum. Denn der „Wochenblick“ weiß um die perfide Taktik, den Meinungsgegner mit dem Spinner-Stempel mundtot zu machen und nicht selten damit Wahrheiten verschleiern zu wollen.

Systemkritisch zu bleiben, ist in Zeiten von Zensur und Gesinnungsdruck keine allzu leichte Aufgabe. Gerade Corona oder die Migrationskrise zeigen sehr deutlich, was man sagen darf und was nicht, dass Meinungsfreiheit immer mehr zum leeren Wort verkommt und System-Kritik unerwünscht ist. Ein Wort zu viel und „klick“ – die sozialen Medien haben einen wieder abgestraft.

Ein Drahtseilakt, der uns vor allem aber bestärkt, trotz Beliebtheit des digitalen Medienkonsums unsere wöchentliche Druckausgabe beizubehalten.

Wir schweigen nicht

Genauso, wie wir keine Themen verschweigen, verdrängen wir auch keine Parteien. Es ist sehr leicht zu erkennen, dass die FPÖ und allgemein die „Rechte“ einen schweren Stand im Mainstream hat. Er selbst betreibt diese Ausgrenzung und das Verdrehen von Wahrheiten, das er rechten Parteien vorwirft.

Der „Wochenblick“ hat solche Methoden nicht nötig. Wir lassen alle zu Wort kommen. Wer nicht will, der hat halt schon – das denken wir uns zumindest, wenn wir beispielsweise Parteien wie ÖVP, SPÖ oder Grüne die Möglichkeit zu Stellungnahmen geben, diese jedoch von den Vertretern abgelehnt werden.

Mit uns wollen sie nicht reden. Wir nennen das feige! Aus diesem Grund wird auch zukünftig im „Wochenblick“ die Freiheitliche Partei überwiegend zu Wort kommen. Und ja, es ist auch kein Geheimnis, dass wir in sie Hoffnung setzen. Ist sie doch die einzige Partei, die sich gegen überbordende Globalisierung, eine Selbstaufgabe in der EU und einen Bevölkerungsaustausch stemmt, sowie für den Schutz von Familie und Heimat eintritt.

Neben Niederösterreich ist Oberösterreich das letzte Bundesland mit Regierungsbeteiligung der FPÖ. Gerade im Land ob der Enns hält die Partei mit einem blauen Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner dem bundesweiten Trend massiv entgegen.

Eigene Meinung bilden

Mit all den Informationen, die der „Wochenblick“ ergänzt, wenn Massenmedien bewusst weglassen, oder berichtigt, wenn diese bewusst verfälschen, können sich unsere Leser ein breites Gesamtbild verschaffen, auf dessen Basis sie 2021 eine Wahl­entscheidung treffen können.

Dabei decken wir ein großes Themenspektrum ab, das von Umwelt- und Naturschutz über Migration, Politik und Wirtschaft bis hin zu Gesundheit, Brauchtum und Tradition reicht. Ebenso blicken wir stets über den österreichischen Tellerrand und beobachten die Ereignisse in der EU und anderen Ländern mit scharfem Blick.

Unser Ziel ist es, unaufhörlich auf Missstände hinzuweisen und dabei aber den Lesern Mut zu machen. Denn nicht nur mit einer Wahlentscheidung können wir gegen negative Entwicklungen ankämpfen. Unsere täglichen Handlungen können etwas bewegen. Sei es in unserem Konsumverhalten, weg von Großkonzernen hin zur Regionalität, in unserem Verhalten der Natur gegenüber, beispielsweise im Vermeiden von Müll, im Engagement in Traditionsvereinen, im offenen Vertreten der eigenen Meinung ohne Maulkorb oder in einer kleinen Spende für idealistische Projekte.

Auch dass Sie, unsere lieben Leser, ein Abonnement des „Wochenblick“ abgeschlossen haben, ist eine wichtige Form des Widerstands. Sie möchten sich vielseitig informieren, Massenmedien damit hinterfragen und sich selbst eine Meinung bilden. Keine Selbstverständlichkeit. Nur wenige Menschen nehmen sich Zeit, lediglich im Geringsten ihr Wissen über das Weltgeschehen zu vertiefen. Die „ZIB 1“ ist, wenn überhaupt, für diese Spezies das höchste der Gefühle und leider auch die einzige Wahrheit.

Die Vielzahl der Masken-Fanatiker bestätigt dieses Bild phänomenal. Leider ist es aber genau die naive, uninteressierte Herde, die unser Geschick stark beeinflusst. Darum möchte ich im Namen des „Wochenblick“ ein großes Dankeschön an Sie aussprechen. Und weil wir wissen, dass genau Sie besonders viel zu erzählen haben, möchten wir auch Ihr Sprachrohr sein.

Gerne holen wir mutige Menschen vor den Vorhang und berichten von ihren Erlebnissen oder Errungenschaften. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren und uns Ihre Geschichte zu erzählen. Wir freuen uns!

Die eingefleischte Journalistin Elsa Mittmannsgruber leitet seit Mai 2020 die Redaktion der „Wochenblick“-Druckausgabe. Durch die Schablonen „Macht korrumpiert“ und „Geld regiert die Welt“ betrachtet sie stets das Weltgeschehen. Ihr Credo: Alles hinterfragen, vor allem jenes, das am meisten hochgejubelt wird.