Bauernkrieg in den Niederlanden

Werbung

Werbung

Kontra.Punkt

Bauernkrieg in den Niederlanden

[responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Vorlesen"]

Werbung

Brennende Heuballen, Gülle und Mist als Straßensperren – Niederlands Bauern proben den Aufstand. Denn es geht um ihr Überleben und ihre Existenz. Denn geht es nach der Regierung, müssen 30 Prozent der Viehbauern ihre Betriebe schließen. Ihnen bleibt die Wahl, den Betrieb schließen und Entschädigung kassieren oder enteignet werden.

Angesichts einer sich anbahnenden Lebensmittelkrise ein Irrsinn sondergleichen. Auch darüber, dass die EU und ihr Kommissar für Klimaschutz Frans Timmermans zehn Prozent der landwirtschaftlichen Flächen in Europa stillegen wollen, kann man nur den Kopf schütteln. Dies alles passiert natürlich für den Klimaschutz und den „Green Deal“ der EU. Dabei geht es nicht nur um CO2, sondern im Falle der Niederlande eben um Stickstoff, der reduziert werden soll, und zwar drastisch. Dagegen wehren sich die Bauern, denn die willkürlichen Grenzwerte gefährden ihre Existenzgrundlage.

Bevölkerung zeigt sich solidarisch

Doch die Regierung lehnte bisher jegliche Gespräche mit den Landwirten ab. Dies bekam schließlich die niederländische „Ministerin für Umwelt und Stickstoff“, Christianne van der Wal zu spüren, Bauern bespritzten ihr Haus mit Gülle und kündigten an, das ganze Land lahmzulegen und Straßen und Flughäfen zu blockieren. Auch große Teile der Bevölkerung zeigt sich solidarisch, Fischer blockierten etwa Häfen. Mittlerweile werden auch in Supermärkten bereits Nahrungsmittel knapp, die Sperren wirken also. Nun eskaliert die Regierung weiter und setzt Militär ein.

Auch deutsche Bauern zeigen ihre Solidarität mit ihren Kollegen in Holland:

Das könnte Sie auch interessieren:
Bauernkrieg in den Niederlanden TEILEN
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on telegram
Telegram
Share on reddit
Reddit
Ähnliche Artikel
Schlagwörter
NEWSLETTER

Bleiben Sie immer aktuell mit dem kostenlosen Wochenblick-Newsletter!

Neuste Artikel