Berlin-Terror: Immer diese “Unfälle” und “psychisch kranken Einzeltäter”

Mediales Framing-Lehrbuch

Berlin-Terror: Immer diese “Unfälle” und “psychisch kranken Einzeltäter”

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Nicht zum ersten Mal fällt die – gelinde gesagt – verharmlosende Berichterstattung der etablierten Mainstream-Medien auf, wenn irgendein mutmaßlicher Islamist durchdreht. 

Kommentar von Alfons Kluibenschädl

Diese Woche ereignete sich eine unfassbar kaltblütige Tat auf der Berliner Stadtautobahn. Ein geduldeter Iraker – sprich ein Ausreisepflichtiger, bei dessen Aufenthalt man beide Augen zudrückt – rast ein halbes dutzend Menschen nieder, brüllt Allahu Akbar und will laut eigenen Aussagen alle in die Luft sprengen. Anstatt wie der Wochenblick sofort Ross und Reiter zu benennen, glänzte der herkömmliche Blätterwald wieder einmal mit grob abschwächender Berichterstattung.

Von “Unfall-Chaos” und “Messer-Männern”

Zwar lösen die meisten Blätter im Inneren ihres Artikels den Sachverhalt auf, berichten sauber über Herkunft, mutmaßlich islamistisches Motiv und Amtsbekanntheit des Irakers. In einer schnelllebigen Zeit lesen viele Menschen aber nur noch die Überschrift. Und wer da mit Headlines konfrontiert wird, die von einem “Unfall-Chaos” sprechen, der sieht wohl eher in Wärmegewittern den Schuldigen als im islamistischen “Motorrad-Jäger”. Erst im Lauftext folgt dann die Info, dass er schon im Flüchtlingsheim einen Gefährder traf.

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Irgendwie ist die Sache längst zum Running Gag geworden. Und zwar so laufend, dass man fast ein System vermuten könnte. Etwa, wenn wieder einmal zugewanderte “Teenies” die Bürger mit einem ellenlangen Feitel bedrohen. Brutale Messerattacken verschmähter Dunkelhäutiger auf die Ex werden als “Messer-Mann sticht Frau nieder” verewigt. Eine fremdsprachige Gruppe, die einen süßen kleinen Igel im Park wie einen Fußball umher kickt, bis er stirbt, macht folgerichtig als “junge Männer aus Rastatt” Schlagzeilen. Kein Witz.

Die Unschuld vom fremden Land

Diese Liste könnte ewig weitergehen. Im multikulturellen Zeitgeist darf der Migrant nicht der Böse sein, deshalb versteckt man seine Verbrechen. Die Dynamik kommt auch in den landläufigen Krimi-Serien so vor – mittlerweile so offensichtlich, dass ein Tatort-Darsteller sich unlängst über “zu viel 68er Kitsch” beschwerte, weil der stets hart arbeitende, ausländische Verdächtige einfach nach Drehbuch nicht der Täter sein dürfe.

Die Einzeltäter-Mär bei Migranten…

Und so, wenn man einmal nicht mehr hinweg leugnen kann, dass sich ein Migrant eben so weit radikalisierte, dass er für eine Ideologie andere Menschen töten würde, tritt in der Realität ein ganz anderes Muster auf den Plan. Der Terrorist von gestern ist schon heute der “psychisch kranke Einzeltäter”. Das mag zwar stimmen, weil ganz gesund in der Marille wird keiner sein, der Menschen bei einer Amokfahrt niedermäht.

Gleichzeitig ist es aber lächerlich, bei islamistischen Tätern ist diese Behauptung nämlich eher die Regel als die Ausnahme. Die Systematik ist gerade in jenem extermistischen Spektrum gut dokumentiert. Das Resultat der Verharmlosung kann von Verhandlungsunfähigkeit bis hin zu milderen Strafen reichen. Jedenfalls aber wird ein großes Problem unserer Zeit auf ein paar Verrückte heruntergespielt und somit jede dringend nötige öffentliche Debatte verhindert.

…und das behauptete System bei “rechter Gewalt”

Aber wehe, ein tatsächlich isolierter und psychisch kranker Einheimischer dreht durch und ermordet einen Migranten, wie in Hanau. Sofort ist das Framing-Manual bei der Hand und überall kriechen sogenannte “Experten” aus den Löchern, um die Mär des grassierenden und allgegenwärtigen “rechten Terrorismus” auszugraben.

Da finden sich dann keine “Einzeltäter” mehr die vermeintlichen “geistigen Brandstifter” – also quasi alle Nicht-Linken – haben automatisch “mitgeschossen”. Wenn wie seinerzeit in München der Attentäter selbst gebürtiger Iraner ist, wird aus Ali S. einfach David S. und irgendjemand begründet darauf halt mehr Gelder im ominösen “Kampf gegen Rechts”. Eine Maschinerie, die sich selbst erhält.

Mündige Bürger hinterfragen Mainstream-Narrative

Möglicherweise hat das Establishment mit dieser Tour den Bogen allerdings längst überspannt. Denn immer mehr Bürger lassen sich von der lückenhaften Berichterstattung nicht länger auf der Nase herum tanzen. In sozialen Medien wird bei bestimmten Floskeln schnell über einen Migrationshintergrund beim Täter gemunkelt – oft zurecht.

In Österreich wurde ein Medienerlass von Ex-FPÖ-Innenminister Kickl wieder rückgängig gemacht, diese Information zur Herkunft verpflichtend zu nennen. Der Mainstream überbietet sich seitdem erneut ungeniert in der Verschleierung. Beim Wochenblick benennen wir die Fakten weiter stets ohne Herumdruckserei – und der Erfolg gibt uns recht.

Immer mehr Menschen konsumieren unser kritisches Angebot. Während etwa unser Online-Portal regelmäßig Reichweiten-Rekorde einheimst, brechen Verkaufszahlen herkömmlicher “Haltungsmedien” um bis zu 43 Prozent ein. Woran das wohl liegen mag…

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