Kriegsgeil und zugedröhnt? Wirbel um “den Schnee, auf dem Selenski talwärts fährt…”

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Immer der Nase nach in den dritten Weltkrieg?

Kriegsgeil und zugedröhnt? Wirbel um “den Schnee, auf dem Selenski talwärts fährt…”

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Im Wechselspiel der Kriegspropaganda braucht man ein feines Näschen – und auf beiden Seiten fallen Aussagen, bei denen man sich manchmal fragt, welches Kraut sich die Handelnden eigentlich zu Gemüte führen. Der ukrainische Machthaber Wolodymyr Selenski befeuerte diese Spekulationen nun selbst mit einem Video, das den Eindruck machte, als stünde er unter dem Einfluss berauschender Substanzen. Ob es nur der Orwell’sche Sieges-Gin ist, der er sich im Glauben an den Sieg seiner Nation zur Abhebung von der harschen Realität zu Gemüte führt? Oder spricht seine Nase doch eher für das weiße Gold? Es gilt die Unschuldsvermutung…

Tischverzierung vom Kiewer Koka-Baum?

Glaubt man den Systemmedien, dann ist das weiße Detail auf seinem Tisch nur eine Tischverzierung und alles andere ist “Desinformation”, ja sogar russische Propaganda. Weil, wie ein blassrosa “Qualitätsmedium” weiß: im Lande des bösen Zaren Putin nimmt man “Drogen als Bedrohung für die eigene Bevölkerung wahr”. Und überhaupt hätte Selenski sich ja schon vor drei Jahren einem freiwilligen Drogentest bei einem befreundeten Gutachter unterzogen, der negativ ausfiel. Nachdem herauskam, dass er dabei schummelte, verlangte sein Widersacher Poroschenko einen zweiten Test, was Selenski boykottierte.

Für den Mainstream ist Sache sofort klar: Der “Held des Westens” kann nicht lügen. Die Bildqualität sei zu schlecht, um darin Kokain zu erkennen. Bei den “Bösen” ist der Blätterwald hingegen nicht zimperlich: Sind Gerüchte über Selenski böse Russland-Propaganda, darf man bei Putin freimütig spekulieren. Er sei “völlig aufgedunsen“, die Spekulationen reichen von Krankheiten wie Krebs oder Parkinson bis hin zur Überdosierung mit Steroiden. Als Beleg soll ein Video dienen, in dem Putin mit dem Fuß wippt und eine Tischplatte festhält. Aber solange es ins Bild des verrückten Despoten im Kreml passt, ist jeder Anwurf, egal wie hanebüchen, salonfähig.

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Kokain & Co.: Keine Macht den Drogen

Ob Selenski sich nun die Nase geweißelt hat oder nicht: Fakt ist aber, dass Drogenvorwürfe bei Politikern immer wieder für Wirbel sorgen. In Deutschland stolperten einst die Spitzenpolitiker Volker Beck (Grüne) und Michael Hartmann (SPD) über ihre Vorliebe für die harte Droge Crystal Meth. Allzu häufig ist es aber tatsächlich das aufputschende Kokain, mit dem sich Politiker umgeben. Im britischen Unterhaus ist es ein offenes Geheimnis, dass Mandatare koksen. Auf 11 von 12 Parlamentstoiletten fand man Spuren der Droge. Laut dem Suchtexperten Dr. Bernd Sprenger ist Kokain eine “narzisstische Droge”, die Allmachtsgefühle verleihen kann, aber auch eloquent und (auch sexuell) enthemmt macht. Müdigkeit und Hunger wird ebenfalls vertrieben. Das macht sie gerade für Politiker, die viel reisen, rhetorisch überzeugen müssen und deren Sitzungen oft bis in die Nachtstunden dauern, besonders attraktiv.

Auch im Bezug auf Ex-Kanzler Sebastian Kurz tauchen seit Jahren derartige Gerüchte auf – es gilt die Unschuldsvermutung. Der Ibiza-Drahtzieher Julian H., unlängst wegen eines mutmaßlichen Kokain-Deals verurteilt und somit mutmaßlicher “Experte”, bestätigte dies sogar unter Wahrheitspflicht Wochenblick berichtete. Abgespielt haben soll sich dies in den Räumlichkeiten eines befreundeten Gastronomen, in dessen Etablissements auch andere Medien einen Handel mit Rauschgift nachweisen konnten. Unser Aufdecker-Artikel war am Tag der Publikation der meistgelesene Bericht des Landes. Die Einheitspresse hielt den Ball hingegen flach und deckte somit gewissermaßen auch den später über eine Medienkauf-Affäre gefallenen türkisen Ex-Messias. Oder sieht man es einfach nicht als Skandal, weil seit Falco eh jedes Kind den “Schnee, auf dem wir heute talwärts fahren” kennt und “Ganz Wien” sich ein Naserl gönnt?

KOKS. KANZLER. KURZ.: Lesen Sie alles über die schockierenden Drogen-Vorwürfe gegen den Ex-Kanzler!

Zwischen Volkskunst und Panzerschokolade

Gute Drogenvorwürfe, böse Drogenvorwürfe: Beklagt werden sie vom polit-medialen Komplex immer nur dann, wenn es ihre Lieblinge trifft. Die Aufdeckung über den gestohlenen Laptop des ominöse Gas-Deals in der Ukraine aushandelnden Biden-Sohns und seine Drogen-Eskapaden im Umfeld von Damen des horizontalen Gewerbes wurde zeitweise sogar aus sozialen Medien zensiert. Demgegenüber steht der Bericht eines Inseratenkaiser-Blattes, das nun für Selenski ausreitet, mit dem Titel: “Alle Fotos der wilden Schnee-Nacht von Gudenus”. Die Bildqualität war jedenfalls schlechter als jene des Selenski-Videos.

Die Darstellung mit der “Tischverzierung” ist besonders absurd: Denn diese “Verzierung” findet sich genau nur an diesem Fleck des Tisches. Ich bin weißgott kein Experte für ukrainische Volkskunst. Und vielleicht schnitzen osteuropäische Tischler ja auch Ornamente ausschließlich schräg ins rechte obere Eck einer Tischplatte. Ich lerne gerne über die Traditionen fremder Kulturen. Aber es bleibt als Erklärung abenteuerlicher als jene, dass Selenski zwischen seinen ständigen Aufrufen zur Aufrüstung im Krieg ein Pulver mit derselben Wirkung wie die “gute alte Panzerschokolade” für sich entdeckte. Denn eines ist auch klar: Es lässt sich auch bei tiefgehender Netzrecherche kein Bild finden, auf dem man an dieser Tischstelle eine Verzierung erkennt.

Netz glaubt nicht an “cleanen” Selenski

Dieser Ansicht sind auch viele Bürger im Netz, die sich keinen ukrainischen Bären aufbinden lassen wollen. Seit Tagen gehen nun Memes viral, die auf diese Gerüchte anspielen. Und die Indizien sind tatsächlich zahlreich genug, dass man zu dieser Deutung kommen kann. Natürlich sollte man sich damit nicht gemein machen. Also gehen wir einfach einmal davon aus, dass er im folgenden Video einfach ein unsichtbares NATO-Nasenspray gegen eine böse Erkältung (natürlich nicht Corona, das befällt wahre Helden nicht) benutzt. Im Zweifel für den Angeklagten, eh wissen.

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Böse Zungen munkeln nun auch, dass der “Ostkokaine”-Versprecher von Annalena “Fressefreiheit” Baerbock offenbar Freud’scher Natur gewesen sein könnte.

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Sind diese Eliten noch bei Sinnen?

Der gelernte Österreicher fühlt sich bei der vorauseilenden Dekonstruktion der Vorwürfe an die 90er-Jahre erinnert: Als ein heimisches Sportidol mit einer gepuderten Nase erwischt wurde, einigte man sich schnell auf die Verteidigungsstrategie “einmal ist keinmal”. Nun ist jeder, der irgendwo die Nase rümpft, weil sich der ukrainische Präsident womöglich die Nase pudert, ein böser Putin-Troll. Dass Selenski mittlerweile alles andere als “fit wie ein Turnschuh” ist, erklären sie mit der Kriegsbelastung. Dabei ist die Frage, ob der Präsident eines Landes, das bald zur EU beitreten möchte, sein Volk zumindest klaren Verstandes an die Front schickt und sich ohne Umnachtung durch Drogen ein modernes Waffenarsenal des Westens bestellt, durchaus drängend.

Aber was nicht sein darf, kann eben nicht sein. Ehemalige EU-Kommissionspräsidenten neigten ja auch dazu, bei spontanen Ischias-Anfällen die Umstehenden zu umarmen. Und wenn der Präsident der NATO-Atommacht USA ziellos umher irrt, ist das auch kein Zeichen von Senilität. Oder um es in Bidens Worten zu sagen: “Amerika ist eine Nation, die in einem einzigen Wort beschrieben werden kann: Ahwazinnafoothiminnawhu – Fuß – Entschuldigen Sie, im Vorgebirge des Himalaya. Xi Jinping, mit ihm reisend, 17.000 Meilen als ich Vizepräsident war. Ich weiß das faktisch nicht.”

Mit solchen Verbündeten ist es ohnehin egal, ob Selenski nun weißes Pulver oder Schwarzpulver bevorzugt. Bei solchen Charakteren an den Machthebeln dieser Welt führt der aktuelle Irrweg uns womöglich direkt in den dritten Weltkrieg. Geradewegs – oder mit anderen Worten: Immer der Nase nach. Notfalls auch ins Verderben.

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