Politiker und ihre Wähler: Immer schön auf Abstand bleiben

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Politiker und ihre Wähler: Immer schön auf Abstand bleiben

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Personenschutz? Den hat keines unserer Regierungsmitglieder gern, tönen die Kommentatoren der meisten Zeitungen in gewohnter Einhelligkeit und Scheinheiligkeit. Das Gegenteil aber stimmt: Jeder unserer Regierungsdarsteller mag Personenschutz. Zum einen, weil sie diesen wirklich benötigen, zum anderen, weil es ihre eigene Person und Wichtigkeit erhöht.

Viel zu weit haben sich unsere sogenannten Volksvertreter mittlerweile schon vom Volk entfernt, als dass sie dieses mit seinen Problemen noch sähen. Deshalb werden Regierungsmitglieder von enttäuschten oder verärgerten Bürgern mitunter bedroht. Schick ist so ein Personenschutz natürlich auch, vor allem, wenn man in Bobo-Kreisen verkehrt. Durch den täglichen Umgang miteinander kommen sich Bewachte und Bewacher auch nahe, sodass die Bodyguards früher oder später auch kleine Botengänge für ihren Schützling und dessen Familie erledigen.

Die nötige Distanz wahren

Eigentlich aber sollten die Bewacher auf Distanz zu ihren Schutzbefohlenen bleiben. Dies sollte im Übrigen auch für die Arbeit von Journalisten mit Politikern gelten, was in diesen Kreisen auch nicht immer befolgt wird. Mit wem Nehammers Cobra-Beamte einen zwitscherten, ist letztlich wurscht. Schlimm jedoch ist, dass diese sich im Dienst betrunken haben und dabei auch noch Auto fuhren. Dafür dürfte vermutlich nur noch der Vizekanzler Verständnis haben.

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