Print-Ende ist kein Grund, den Mut zu verlieren

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Nach 6 Jahren im Kampf für Wahrheit & gegen alle Widrigkeiten

Print-Ende ist kein Grund, den Mut zu verlieren

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Inhalt

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Unzählige Zuschriften erreichten Wochenblick angesichts der angekündigten Auflösung der Print-Ausgabe. Die in hunderten von Emails, Telefonaten und Briefen zum Ausdruck gebrachte Anerkennung und Dankbarkeit für unsere Arbeit rührte und bestätigte das Team ungemein. Wir sagen Danke!

Treue Leser als Erfolgsgarant

Danke für Ihre Treue und Ihr Vertrauen. Danke dafür, dass Sie uns unterstützt haben und unsere Berichterstattung weitergetragen haben. Danke für die unzähligen Recherche-Hinweise, Leaks und Informationen aufmerksamer Leser. Danke für die spannenden Interviews, die viele von Ihnen uns Redakteuren ermöglicht haben. Danke für die aufregenden Veranstaltungen und erfolgreichen Demonstrationen, über die wir für Sie berichten durften.

Dass dies hinkünftig aufgrund der erhöhten Druckkosten, Papier-Lieferengpässe und der erhöhten Portogebühren, wie von unserem Geschäftsführer Norbert Geroldinger in der vorausgegangenen Abonnenten-Information detailliert dargelegt, nicht mehr möglich sein wird, sorgt auch beim Wochenblick-Print-Team für tiefes Bedauern. Die Teuerungen und die damit einhergehenden Einschränkungen machen auch vor uns nicht Halt.

Horrende Energiepreise und die höchste Inflation seit über 70 Jahren schlagen sich in allen Bereichen nieder. Dies trifft auch Medien und Zeitungen, vor allem, wenn man nicht zu den regierungstreuen Blättern und Inseratenkaisern gehört, die mit Steuergeldern überschüttet werden, sondern offen und unzensiert berichtet ohne sich einen Maulkorb anlegen zu lassen. Doch geänderte Bedingungen erfordern neue Lösungen.

Die Form folgt der Funktion

Angesichts der Regierungspläne für ein neues Presseförderungsgesetz, das seinen Parametern nach offenbar entworfen wurde, um kritische Oppositionsmedien gezielt zu übergehen, macht der Blick auf das Jahr 2023 auch keine staatliche Unterstützung, die die Teuerungen abfedern könnte, für uns erwartbar. Wir müssen hinnehmen, dass das Verlagern von der Print- auf die Online-Berichterstattung nicht nur für Mainstream-Medienhäuser eine wirtschaftliche Notwendigkeit darstellt.

Wir blicken mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf diese Situation. Denn der Fakt, dass wir noch mehr Menschen im Online-Bereich erreichen können, ist uns wohlbekannt. In diesem Jahr wird der Wochenblick mit der höchsten Online-Reichweite seit seinem Bestehen abschließen! Die Hoffnung, durch die Einstellung der Druck-Ausgabe mehr unserer Personalressourcen an den alternativen Medien-Betrieb in Echtzeit binden zu können, stimmt uns positiv.

Denn es ging uns niemals primär darum, wöchentlich Druck-Seiten zu füllen. Das schaffen viele. Doch wir haben unseren Beruf ergriffen, um Aufklärung zu schaffen. Und diese muss die Menschen erreichen und zwar auf gangbaren Wegen. Die Form folgt der Funktion, nicht umgekehrt.

Wir bleiben widerständig

Dass sich nun diverse Gestalten aus den Reihen der Antifa über die Einstellung unserer Druckausgabe freuen, ist daher ein Schuss in den Ofen. Sie versuchten uns auf vielen Wegen – erfolglos – einzuschüchtern. So wurden etwa die Politiker, die sich getrauten, im „Wochenblick“ zu inserieren, öffentlich angegriffen und bedroht. Wir wurden mit Strafanzeigen und Klagen überzogen. Einzelne Postboten vernichteten in krimineller Absicht hunderte Zeitungsexemplare in ihren Stadtteilen, sodass es vorkam, dass in einzelnen Bezirken die Abonnenten keine Zeitungen zugestellt bekamen.

Wochenlang. Unsere Zeitungsständer wurden zerstört. Und nun, im Oktober, bekam unsere Redaktion sogar eine Bombendrohung. Die Polizei ermittelt derzeit in dieser Sache. Doch selbst Morddrohungen schüchtern uns nicht ein: Das Wochenblick-Team bleibt widerständig. Wir werden weiter auf den uns zur Verfügung stehenden Online-Alternativen über jene Dinge aufklären, die der Mainstream verschweigt.

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