Und alle sollen für Wien zahlen

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Und alle sollen für Wien zahlen

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Wien sei die lebenswerteste Stadt der Welt, wird der SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig nicht müde zu betonen. Dass für das Ranking, auf dem diese Behauptung fußt, kein einziger Wiener, sondern Manager aus dem Ausland befragt werden, lässt man dabei gezielt unter den Tisch fallen. Kein Wunder.

Von den “Früchten der Sozialdemokratie” ist wenig übrig geblieben. Sei es das Wohnen im Gemeindebau, das Aufsuchen der städtischen Bäder, der Spielplätze oder der Besuch auf der Donauinsel: Seit Jahren nehmen dort die sozialen und kulturellen Spannungen zu. Die Massenzuwanderung der letzten Jahre prägt das Stadtbild, vor allem seitdem die rote Politik 2015 damit prahlte, bei der Vergabe von Sozialleistungen an Asylwerber besonders großzügig zu sein. Vielerorts hat man das Gefühl, der “echte Wiener” existiere gar nicht mehr. Zufrieden scheinen die Menschen mit dieser Situation großteils nicht. Sie schauen weg, weichen aus, meiden U-Bahnen und immer mehr Gegenden, vor allem nachts.

Dankbarkeit für harte Corona-Regeln

Das Grundbedürfnis nach sozialer Distanz in der ständigen Situation aufeinanderprallender Kulturen steigt und so zeigten sich viele für die überharten Corona-Maßnahmen der rot-pinken Stadtregierung gar dankbar. Dankbar dafür, dass man in der U6 nun FFP2-Maske trägt, um den anderen weniger riechen zu müssen, dankbar für den Abstand, den man nun mit geringerer Gefahr einer Aggression des Gegenübers einmahnen kann. Dass die Erholungseinrichtungen gleichzeitig eine große Beschränkung erfuhren, führte nicht zum erwartbaren Widerstand der Bevölkerung, obwohl etwa die städtischen Saunen im tiefsten Winter dichtgemacht wurden. Viele wurden auch nach den Hardcore-Lockdowns gar nicht erst wieder aufgesperrt. Auf die Einnahmen aus den Einrichtungen scheint man seitens der Stadt zu pfeifen, während man das Geld für Corona-Tests mit beiden Händen zum Fenster hinauswirft. Jetzt soll ganz Österreich für Wien aufkommen, weil die Stadt die selbst verschuldete Pleite der Wien Energie nicht finanzieren könne. Fragt sich nur, wofür.

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