Weder Brot noch Kuchen: Jetzt soll der Pöbel das Backrohr abdrehen…

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Backe, backe (keinen) Kuchen, Gewessler hat's gerufen...

Weder Brot noch Kuchen: Jetzt soll der Pöbel das Backrohr abdrehen…

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Gestern war es so weit: Meine Herzallerliebste und ich mussten einen Kuchen backen. Schön schmackhaft mit saisonalem Obst und in einer Menge, die eine halbe Kaserne füttern würde. Doch gerade, als wir loslegen wollten, las ich, dass “unsere” Energieministerin neuerdings empfiehlt, auf das Backrohr zu verzichten und stattdessen die Herdplatte zu verwenden. Es ist nur der neueste Streich in einer absurden Abfolge von “Spartipps” der mutmaßlich schlechtesten Regierung aller Zeiten.

Kuchenbacken mit Hausfrau Gewessler

Nicht, dass wir es nicht versucht hätten. Doch nach durchwachsenen Versuchen, unseren “Bunki” auf dem Herd, dem Camping-Gaskocher respektive mit elektrostatischer Reibungswärme unserer Hände zu garen, gaben wir auf. Dabei half uns nicht einmal der Kochtopf auf dem Deckel (oder so ähnlich), ein weiterer Gewessler-Tipp. Denn langsam drohten unsere für harte Zeiten gebunkerten Mehlvorräte zur Neige zu gehen. Und das wäre ja verantwortungslos: Immerhin tobt in der Kornkammer Europas gerade ein fürchterlicher Krieg, in dem man als neutrales Land für die NATO-Interessen kürzer treten muss.

Also mussten wir nach Tipp des Bundespräsidenten die “Zähne zusammenbeißen” und dennoch riskieren, uns zum “Kollaborateur Russlands” zu machen. Wir “Volksverräter” wurden also in dem Moment zum “nützlichen Idioten” des Kremls, als wir die Bleche in den Backofen schoben. Der Preis für den besten Brotersatz seit Marie Antoinette (“Wenn sie kein Brot haben, sollen sie eben Kuchen essen”) ist das mutmaßliche Blut unzähliger Ukrainer auf unserer Küchenzeile. Aber solange uns Wirtschaftsminister Kocher nicht zum Energiesparen zwingt, gibt uns die verkannte Hausfrau Gewessler weiter Tipps.

Jeder und jede kann im Alltag dazu einen Beitrag leisten: Deckel auf den Topf beim Kochen, beim Autofahren das Tempo reduzieren, Waschmaschine anfüllen und ab Herbst die Heiztemperatur um einen oder zwei Grad runter.

– Leonore Gewessler (Grüne), Energieministerin

Realitätsferne auf allen Ebenen

Noch ist der totalitäre Durchgriff nicht vor der Tür – und noch gibt es auch keine negativen Sozialkreditpunkte für aufmüpfiges Kuchenbacken entgegen der Wünsche der Obrigkeit. Freilich, bei meinem Hang, die Dinge beim Namen zu nennen, rutscht mein Punktekonto nach der Einführung eh binnen Stunden in den roten Bereich. Im vermeintlich “grünen Bereich” pfeifen schwarz-grüne Granden, deren Verhalten ich täglich mehr mit dem einer Taube am Schachbrett vergleiche, indes weiterhin altkluge Weisheiten vom Dach. Diese sind nach Ansicht der Mächtigen in ihrem Elfenbeinturm lebensnah.

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Der Volk möge sich selbst zurücknehmen. Die Obrigkeit hingegen kann es sich dank fürstlicher fünfstelliger Monatslöhne leisten, seine Tipps aus dem Nobel-Schuppen an den Pöbel zu senden. Kann man machen, wenn man beide Krallen gierig in den Steuergeld-Kuchen steckt und sich dabei einen edlen Wein genehmigt, während man Wasser predigt. Muss man aber nicht.

Man müsse den Hausverstand anwenden und etwa unnötig hohes Tempo mit dem Auto oder zu tiefe Temperaturen bei der Klimaanlage vermeiden.

– Karoline Edtstadler (ÖVP), Europa- und Verfassungsministerin

Blaukraut bleibt Blaukraut und Ballkleid bleibt Ballkleid…

Das beginnt bei der Kleidung. Dass man nicht zehn Ballkleider haben muss, sondern drei.

– Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), nö. Landeshauptfrau

Die Teuerung als Kind der Selbstmord-Sanktionen führt dazu, das Kind gleich mit dem Bade auszuschütten:

Duschen statt baden: Für eine volle und heiße Badewanne müssen 80 bis 150 Liter Wasser erhitzt werden – beim Duschen sind es nur 20 bis 50 Liter Duschen spart also eine Menge Energie.

– Leonore Gewessler (Grüne), Energieministerin, via Facebook-Seite “Klimaschutzministerium”

Der einzige Trost bei solch irren Tipps ist es an diesen Tagen wohl, dass meine Herzallerliebste angesichts solcher nicht allzu hell erleuchteten Kerzen auf der Regierungstorte mir nicht in ihre deutsche Heimat davonzulaufen droht. Dort hat man nämlich auch einige Kapazunder in Machtpositionen:

Auch der Waschlappen ist eine brauchbare Erfindung.

– Winfried Kretschmann (B’90/Grüne), Ministerpräsident Baden-Württemberg

Dort ist mittlerweile nämlich als Vorlauf für das ewige Frieren im Winter bereits jetzt angesagt, einen saftigen Braten zu verschmähen:

Weniger Fleisch zu essen, wäre ein Beitrag gegen Putin

– Cem Özdemir (B’90/Grüne), deutscher Landwirtschaftsminister

Nicht Fleisch, nicht Fisch – und der beginnt bekanntlich auch beim Kopf zu stinken:

Müssen wir die Klimaanlage auf 20 Grad einstellen?

– Frans TImmermans, Vizepräsident der EU-Kommission & EU-Kommissar für Klimaschutz

Also bleibt am Ende doch nur das, was uns der Pannen-Kanzler nach seinen mäßig erfolgreichen Gas-Bettelreisen nach Moskau und Jerusalem prophezeite. Vorausgesetzt, man sich das noch leisten. Denn auch die Bierpreise ziehen an.

Wenn wir jetzt so weitermachen, gibt’s für euch nur zwei Entscheidungen nachher: Alkohol oder Psychopharmaka”.

– Karl Nehammer (ÖVP), Bundeskanzler

Die Gefahr mit hohen Rössern

Irgendwie haben die Auftritte solcher Polit-Darsteller etwas ebenso Abgehobenes wie Tragikomisches. Denn auf der einen Seite haben sie die Hosen voll, weil Sie einen “Wut-Winter” fürchten, in dem das Volk auf der Straße fordert, dass sie die Verantwortung für den willfährig bis willentlich herbeigeführten Kollaps übernehmen. Andererseits haben wir eben noch Sommer – und mit vollen Hosen ist bekanntlich gut stinken.

Sie futtern Kaviar und schlürfen Champagner – und der formelle Souverän, den sie eigentlich vertreten sollten, soll sich auf Steckrüben und Wasser vorbereiten. Weil Solidarität und so. Allerdings sollten diese Politiker wissen: Der Fall von hohen Rössern ist meistens unsanft. Und sie sollten vielleicht abdanken, bevor das Volk für sie entscheidet, dass der Kuchen für diese Gestalten endgültig gegessen ist.

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